
Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht
Geschäftsführender Partner
Tel.: +49 (9 11) 91 93 - 10 00
Fax: +49 (9 11) 91 93 - 70 00
E-Mail
Hintergrund der Befragung
Für die vorliegende Studie wurden ca. 600 führende Familienunternehmen mit Sitz in Deutschland befragt. Mit 118 Unternehmen nahmen knapp 20 Prozent der angeschriebenen Firmen an der Umfrage teil. Dies ist mit Blick auf die öffentlich eher eingeschränkte Auskunftsbereitschaft der inhabergeführten Unternehmen eine sehr gute Quote.
Angeschrieben wurden Familienunternehmen im ganzen Bundesgebiet, unabhängig von Größen- oder Branchenkriterien. Von den Teilnehmern haben 45 Prozent mehr als 1.000 Mitarbeiter, 30 Prozent erzielen einen Umsatz von über 500 Millionen Euro. Damit haben vor allem auch zahlreiche sehr große, international tätige Familienunternehmen teilgenommen. Die Studie kann damit als repräsentativ angesehen werden.
Die Befragung bietet einen Querschnitt durch die unterschiedlichsten Größenstrukturen inhabergeführter Unternehmen. Während 14 Prozent der Befragten weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen, sind in 16 Prozent der teilnehmenden Unternehmen über 5.000 Menschen tätig. Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat mehr als 500 Mitarbeiter.
Die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen wird mit Blick auf die Umsatzzahlen der an der Studie teilnehmenden Unternehmen deutlich. 22 Prozent davon erwirtschaften mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz im Jahr, knapp die Hälfte (48 Prozent) hat ein Umsatzvolumen von über 250 Millionen Euro.
Mit 57 Prozent sind über die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen mit Produktion und Vertrieb im Ausland vertreten, weitere zwölf Prozent vertreiben ihre in Deutschland produzierte Ware international. Nur knapp ein Drittel der Teilnehmer ist ausschließlich in Deutschland tätig.
Die teilnehmenden Unternehmen sind breit auf verschiedene Branchen verstreut und bieten somit einen repräsentativen Querschnitt durch die verschiedenen Bereiche der deutschen Wirtschaft.
Die zentrale Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie bildete die Eigentümerstruktur. Entsprechend sind 79 Prozent der befragten Unternehmen zu 100 Prozent in Familienhand, bei elf Prozent hält die Familie eine Anteilsmehrheit. Weitere fünf Prozent liegen in der Hand verschiedener Eigentümerfamilien. Drei Prozent haben einen Anteil des Unternehmens an einen Kapitalinvestor veräußert.








