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Rödl & Partner Studie zu Private Equity Investitionen

Rödl & Partner Studie zu Private Equity Investitionen:
Beteiligungsbranche setzt auf den Mittelstand

Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise auf die deutsche Private Equity-Branche sind im Jahr 2009 deutlicher ausgefallen, als dies noch zu Beginn des vergangenen Jahres erwartet wurde. So haben die markanten Investitionsrückgänge in der Branche vielfältige Ursachen, die sich aus aktuellen Störungen der Funktionalitäten in der gesamten Finanzdienstleistungsbranche – national wie international – ergeben. Hier nur den Banken mit dem Schlagwort „Kreditklemme“ die Hauptverantwortung zuzuschieben, greift zu kurz. Denn die Bankbranche kämpft selbst mit den Auswirkungen der Finanzkrise und befindet sich in Teilen gegenwärtig in Schwierigkeiten. In diesen Kontext passt, dass auch der deutsche Kapitalmarkt in 2009 keine Exitmöglichkeiten geboten hat. 

Vor diesem Hintergrund ist das aktuelle Geschäftsklima in der deutschen Private Equity-Branche eher von nüchternem Realitätssinn mit der Tendenz zu verhaltenem Optimismus geprägt. Rödl & Partner hat nun schon im fünften Jahr die Beteiligungsgesellschaften in Deutschland dazu befragt, wie sie Chancen und Risiken im laufenden Jahr einschätzen. Ziel der Studie ist es, aktuelle Tendenzen und Entwicklungen im deutschen Beteiligungsmarkt möglichst zeitnah zu identifizieren und breit zu kommunizieren. Dazu wurden Anfang 2010 rund 300 in Deutschland tätige Unternehmen aus der Private Equity-Branche – ohne Vorselektion auf einen bestimmten Investitionsfokus – befragt. Die Befragung zeigt, dass die in Deutschland operierenden Beteiligungsgesellschaften mit über 80 Prozent einen Investitionsfokus haben, der bei Unternehmen mit bis zu 100 Millionen Euro Umsatz liegt. Dies entspricht einem klassisch mittelständischen Profil. Die Rücklaufquote konnte in diesem Jahr wiederum gesteigert werden und liegt nunmehr bei 38 Prozent. 

Die aktuelle Studie zeigt: Die Beteiligungsgesellschaften gehen davon aus, dass sich das Investitionsumfeld in Deutschland leicht aufklaren wird. Belastungsfaktoren werden sich in 2010 aus dem Bereich Unternehmensbewertung und der Kaufpreisfinanzierung ergeben. Auch das Thema Verkäuferdarlehen wird hierbei weiterhin eine große Rolle spielen. Eine positive Entwicklung lässt sich an der zunehmenden Akzeptanz von Minderheitsbeteiligungen von Seiten der Beteiligungsgesellschaften ablesen. Weiterhin erwartet die Private Equity-Branche, dass sich in 2010 auch aus dem Kapitalmarkt mehr Chancen für die Realisierung von Unternehmensverkäufen via Börsengang (IPO) ergeben. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen auch in diesem Jahr mit unserer Beteiligungsstudie wertvolle Informationen und Hinweise liefern können.

Die Studie wurde am 28.04.2010 in Frankfurt bei Rödl & Partner vorgestellt. Bei Interesse an detaillierteren Informationen und Hinweisen dürfen Sie gerne auf einen unserer Ansprechpartner zugehen und die besagte Studie anfordern.