Compliance in Russland

​veröffentlicht am 7. Juni 2017,

Quelle: Compliance-Berater, Heft 5/2017
 
 
Das Image Russlands unter ausländischen Investoren wird in den letzten Jahren nicht zuletzt aufgrund von großen Korruptionsskandalen in den wichtigsten Wirtschaftsbranchen negativ beeinflusst.
 
In dem durch die internationale Organisation Transparency International veröffentlichten Korruptions­wahrnehmungs­index für das Jahr 2016 nimmt Russland Platz 131 von 176 Ländern ein: der relative Wert der Korruptions­wahrnehmung hat sich in Russland im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Einen schlechteren Index als Russland weisen der Auffassung der Vertreter dieser Organisation nach nur Länder auf, in denen derzeit Krieg geführt oder Völkermord begangen wird1. Unter Berücksichtigung des verhältnismäßig hohen Niveaus der Korruption in Russland ist es neben der Verbesserung des rechtlichen Umfelds auch notwendig, dass die Unternehmen einen zusätzlichen internen Schutz, und zwar ein wirksames Compliance-System errichten.
 

Inhalt:

​I.

​Internationale Verpflichtungen Russlands im Bereich Korruptionsbekämpfung

​II.

​Aktuelle Maßnahmen des Staates zur Bekämpfung der Korruption

​III.

​Grundlegende Bestimmungen der russischen Antikorruptionsgesetzgebung

​IV.

​Pflicht zur Ergreifung von Maßnahmen zum Zwecke der Prävention von Korruption

​V.

​Tendenzen der Entwicklung der russischen Antikorruptionsgesetzgebung in der aktuellen Etappe

​VI.

​Ordnungsrechtliche Belangung von juristischen Personen für Korruptionsverstöße

​VII.

​Strafrechtliche Belangung von natürlichen Personen für Korruptionsverstöße

​VIII.

​Schlussfolgerungen

  
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1 Quelle: http://kommersant.ru/doc/3200980
 
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