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Themenspecial: Erbschaftsteuerreform 2016

Erbschaftsteuer

Neue Perspektiven für Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Die Erbschaftsteuerreform 2016 ist in Kraft getreten: Nach einem Vermittlungsverfahren haben Bundestag und Bun­des­rat dem „Gesetz zur Anpassung des Erbschaft- und Schen­kung­steuergesetzes an die Rechtsprechung des BVerfG (ErbStRG)” am 29. September bzw. 14. Oktober 2016 zuge­stimmt. Die neuen Begünstigungsregelungen für Betriebs­vermögen lassen steuerliche Mehrbelastungen und erhöh­ten Bürokratieaufwand erwarten. Wir analysieren, welche Chancen und Risiken das neue Recht für kleine und große Unternehmen und Immobiliengesellschaften eröffnen kann.
 
Die Nachfolge in Betriebs- oder Privatvermögen ist aber noch wesentlich vielschichtiger. Nachfolgegestaltungen werden zunehmend international und verlangen interdisziplinäre Kenntnisse. Oft greifen das Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Steuerrecht und viele andere Rechtsgebiete bei der Vermögensnachfolge wie Zahnräder ineinander. Trotz der zahlreichen Herausforderungen muss jeder Unternehmensinhaber an den „Exit” denken. Nach wie vor ist die vorweggenommene Erbfolge, also die Übertragung des Vermögens zu Lebzeiten, die empfehlenswerte Alternative, weil sie besser planbar ist. Machen Sie Ihr Unternehmen reif für die Nachfolge, denn:

„Schenken heißt, einem anderen etwas geben, was man am liebsten selbst behalten möchte” (Selma Lagerlöf, Schwedische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin, 1858-1940).
Arbeitswelt

ErbStRG: Betriebsvermögen bei  Erbschaft- und Schenkungsteuer neu geregelt

Mit dem ErbStRG wird die Behandlung von Betriebs­ver­mögen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer mit Wirkung neu geregelt. Die wesent­lichen Grundsätze haben wir für Sie zusammengestellt. Mehr »
Arbeitswelt

Wahlrecht: Verschonungs­be­darfs­prüfung vs. Abschmelzmodell

Erwerbe großer Familienunternehmen sollen künftig bei der Erbschaftsteuer nur noch durch einen Steuererlass verschont werden, wenn die anfallende Schenkung- bzw. Erbschaftsteuer nicht aus dem Privatvermögen beglichen werden kann. Mehr »
Arbeitswelt

Auswirkungen des Brexit auf die deut­sche ErbSt und Nachfolgeplanung

Die Briten haben am 23. Juni 2016 entschieden: Das Vereinigte Königreich wird der Europäischen Union den Rücken kehren. Nicht sofort, aber die zweijährige Verhandlungsfrist will genutzt sein, um die Folgen für die eigene Nachfolgeplanung zu überdenken. Mehr »
Arbeitswelt

Der internationale Erbfall: Wichtige Aspekte der Erbschaftsteuerplanung mit Auslandsbezug

Die Schenkung oder Vererbung von Betriebsvermögen ist innerhalb von Deutschland oftmals vergünstigt. Sind jedoch Erbe/Beschenkter im Ausland ansässig, droht eine wesentlich höhere Steuerbelastung. Mehr »
Arbeitswelt

Ausschlagung als steueroptimiertes Gestaltungsmittel innerhalb einer  Familie

Die Ausschlagung kann ein probates Mittel sein, Ge­gen­stände des fremden Nachlasses unmittelbar der eigenen Nachfolgergeneration zukommen zu lassen – mit erbschaftsteuerlichen Vorteilen. Mehr »
Arbeitswelt

§ 3 GrEStG: Grunderwerbsteuer bei (vorweggenommener) Erbfolge

Grundstückserwerbe von Todes wegen und Grund­stücks­schenkungen sind von der Grund­erwerb­steuer befreit, so § 3 Nr. 2 Grund­erwerb­steuergesetz. Be­son­derheiten gelten aber u.a. bei gemischten Schen­kungen oder Schenkungen unter Auflage. Mehr »
Arbeitswelt

Bewertung von Anteilen an einem offenen Immo­bilien­fonds

Im Rahmen der Erbschafts­teuer­festsetzung stellt sich in der Praxis des Öfteren die Fra­ge, ob Anteile an offenen In­vest­mentfonds stets mit dem Rück­nahme­preis anzusetzen sind oder ob der Ansatz eines nied­rigeren Kurswerts denkbar ist. Mehr »
Arbeitswelt

Unternehmensnachfolge bei minder­jährigen Kindern

Unternehmer, die minderjährige Kinder haben, sehen sich häufig an einer sinnvollen vorweggenommenen Erbfolge gehindert. Abhilfe schaffen kann hier die Schenkung einer Unterbeteiligung mit Nieß­brauchs­vorbehalt. Mehr »
Arbeitswelt

Der Familienpool als Instrument der Vermögensnachfolge

Auch für vermögende Privatpersonen bietet sich die Überlegung an, gesellschaftsrechtliche Lösungswege für ihr Privatvermögen zu nutzen, um Vermögens­übergabe, Asset Protection und Steueroptimierungen ideenreich und sinnvoll zu gestalten. Mehr »
Arbeitswelt

Neues Erbrecht für Deutsche im Ausland

Ab dem 17. August 2015 werden Deutsche, die im Aus­land leben, nicht mehr nach deutschem Recht beerbt, sondern nach dem Recht des Landes, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Diese Rechtsänderung haben wir einer EU-Verordnung zu verdanken. Mehr »
Arbeitswelt

Das Urteil des Bundes­ver­fassungs­gerichtes zur Erbschaftsteuer

Zum 3. Mal hat das Bundes­ver­fas­sungs­gericht das Erbschaft­steu­er­gesetz für verfassungswidrig er­klärt. Für das bessere Verständnis der Erbschaft­steuer­reform 2016 geben wir Ihnen unsere Analyse des Urteils wieder. Mehr »
Arbeitswelt

Erbschaftsteuerreform: Der letzte Akt

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am 14. Oktober 2016 dem Ergebnis des Vermittlungsausschusses zur Erbschaftsteuerreform zugestimmt. Zuvor hatte bereits der Bundestag am 29. September 2016 dem Kompromiss zugestimmt. Damit können die neuen Regelungen in Kraft treten. Mehr »
Arbeitswelt

Wohnungs­unter­nehmen profitieren weiterhin!

Wohnungsunternehmen können aufatmen. Nach dem Gesetzesbeschluss des Bundestages vom 24. Juni 2016 sind sie auch künftig von der Betriebs­ver­mögens­be­günsti­gung bei der Erbschaft- und Schen­kung­steuer umfasst. Mehr »
Arbeitswelt

Vererben und Schenken mit Auslands­bezug

Immer häufiger kommt es zu grenzüberschreitenden Erb­fällen oder Schenkungen. Dabei müssen die in den Ländern geltenden zivil- und steuerrecht­lichen An­for­de­run­gen aufeinander abgestimmt und die steuerliche Optimierung im Blick behalten werden. Mehr »
Arbeitswelt

§ 50i EStG: Auswirkungen einer ver­un­glückten Korrekturnorm auf die Unternehmensnachfolge

Die Regelung des § 50i EStG stellt einen gravierenden „handwerklichen Unfall” im Gesetzgebungsverfahren dar und wirkt in der momentanen Gesetzesfassung als faktische Nachfolgesperre. Mehr »
Arbeitswelt

Vermögensverschiebungen zwischen Ehegatten: Raus aus der Schenkung­steuerfalle!

Oft werden Einkünfte beider Ehegatten auf ein Ge­mein­­schaftskonto eingezahlt und daraus gemeinsame Ver­mö­genswerte geschaffen. Das kann unge­plan­­te steuerliche Belastungen nach sich ziehen. Mehr »
Arbeitswelt

Ferienimmobilie in Spanien: Nahezu steuerfrei zu verschenken

Für Immobilieneigentümer, die auf den Kanarischen Inseln investiert haben, hat sich durch die steuerlichen Spielräume für die Autonomen Regionen in Spanien ein Fenster aufgetan, der spanischen Erbschaftsteuer zu entgehen. Mehr »
Arbeitswelt

Omas geheime Millionen: Unversteu­er­te Geldanlagen im Ausland

Erben werden immer häufiger durch bislang unbe­kann­­tes unversteuertes Vermögen im Ausland über­rascht. Und damit noch nicht genug: Als Erben treten sie in Rechte und Pflichten des Erb­lassers ein. Dazu gehören u.a. auch steuerliche Pflichten. Mehr »
Arbeitswelt

Testament und Gesellschaftsvertrag: Widersprüche vermeiden!

Die erbrechtliche Nachfolge in Gesellschaftsanteile muss regelmäßig besonders gründlich geprüft werden. Die vielfältigen, betroffenen Rechtsbereiche müssen dringend aufeinander abgestimmt werden, damit die Nachfolge nicht fehlschlägt. Mehr »
Arbeitswelt

Einfluss und Ab­siche­rung nach der Unter­nehmens­übergabe

Entscheidet sich der Unternehmer bereits zu Lebzeiten, die Unternehmensnachfolge zu regeln, muss er oft­mals auch schon einen Teil des Unter­nehmens­ver­mögens aus der Hand geben. Zur Ab­siche­rung steht ihm eine Vielzahl von Rechten zur Verfügung. Mehr »
Arbeitswelt

Die Pflichtteilsstrafklausel: Chance und Risiko zugleich

Ein Ausschluss oder eine Begren­zung von Pflicht­teils­rechten durch letztwillige Verfügung ist in aller Regel unwirksam. In gemein­schaftlichen Testamenten von Ehegatten gewinnt die Pflichtteils­strafklausel an Beliebtheit. Mehr »
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zuletzt aktualisiert am 25.10.2016

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