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Anpassung der Koeffizienten für die Förderung Erneuerbarer Energien

​Schnell gelesen:

Die Mengen- und Kapazitätssteuerung von EE-Anlagen in Weißrussland
unterliegt seit dem 21. August 2015 einer Quotenregulierung.

Einspeisevergütungen werden über 20 Jahre garantiert und staffeln sich in sog. steigende Koeffizienten über die ersten 10 Jahre sowie nachfolgend eine starre Einspeisevergütung.

Nunmehr sollen einige Koeffizienten gesenkt werden, die im Jahr 2016 im Zuge der Quotenverteilung für den Zeitraum 2017 bis 2019 festgelegt wurden.

Zur Funktionsweise der weißrussischen EE-Förderung: „Energiewende in Weißrussland – neue Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien” vom 3. Juli 2015

​Mit der Senkung der Koeffizienten für Erneuerbare Energien soll der EE-Markt weiter weg von staatlicher Förderung und hin zu marktwirtschaftlichen Grundsätzen geführt werden. Unternehmen, die bereits mit der Umsetzung ihrer EE-Projekte begonnen haben, sind nicht von der Senkung der Koeffizienten betroffen.


Startschuss für den erstmals gezielten Ausbau der „grünen“ Energie in
Weißrussland war im Jahr 2015 der Erlass des Präsidenten der Republik
Weißrussland Nr. 209. Der Erlass sah eine Quotenregelung für die
Errichtung von EE-Anlagen vor.


Neben den ausgeschriebenen Anlagen kauft der Staat auch Energie bei
Erzeugern, die ihre Anlagen außerhalb des Quotenverfahrens betreiben.
Allerdings sind die in diesem Fall geltenden Koeffizienten wesentlich
niedriger. Vor allem die Produktion und der Verkauf von Energie aus
Altanlagen, die im Rahmen des Quotenverfahrens gebaut wurden, ist
für Investoren lukrativ. Derartige Anlagen können über den sog. Zweitmarkt erworben werden. Hierbei werden bestehende Anlagen oder Projekte, die z.T. noch nicht fertiggestellt wurden, denen jedoch bereits
ein Koeffizient garantiert wurde, erworben. Dieses Verfahren bietet
eine planbare Rendite, bei vergleichsweise geringem Risiko. Sofern Sie mehr über das Thema erfahren möchten, berät Sie Rödl & Partner hierzu gerne.

 

Die geänderten Koeffizienten im Überblick:

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