Wie Wagniskapitalgeber Start-ups bewerten

​Studie unter Venture Capital-Gesellschaften

Für jedes junge Wachstumsunternehmen ist die Kapitaleinwerbung v.a. bei Venture Capital-Gesellschaften ausschlaggebend für die weitere Entwicklung. Dabei ist die Bewertung der Start-ups durch die Wagniskapitalgeber entscheidend für die Höhe des zur Verfügung gestellten Kapitals. Im Rahmen einer empirischen Studie wurden 34 Venture Capital-Manager aus dem deutschsprachigen Raum befragt, welche Faktoren die Bewertung eines Start-ups beeinflussen.
 
Zu den bekanntesten klassischen Bewertungsmethoden zählen die Discounted Cashflow-Methode sowie die Bewertung mit Multiplikatoren. Die Aussagekraft dieser Methoden setzt v.a. eine gute historische Datengrundlage des zu bewertenden Unternehmens und eine plausible Unternehmensplanung voraus. Während bei etablierten Unternehmen die Anwendung der genannten Methoden üblich ist, weisen junge Wachstumsunternehmen einige bewertungsrelevante Besonderheiten auf, da oft keine oder eine nicht ausreichende historische Datenbasis zugrunde liegt und die zukünftige Entwicklung von vielen schwer einschätzbaren Faktoren abhängt. Daher wurden vereinfachte Methoden speziell für die Bewertung von Start-ups entwickelt wie z.B. die Venture Capital-Methode. Doch auch die Anpassung der quantitativen Bewertungsmethoden für die Bewertung von Wachstumsunternehmen kompensiert das Problem der fehlenden Datengrundlage nicht. 
 
erschienen in: VC-Magazin, Ausgabe 7/8 2014 
 
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