Vermögenscontrolling von Stiftungen
Stiftungen sind unverzichtbare Stabilitätsfaktoren im kulturellen und sozialen Bereich sowie weiteren gesellschaftlichen Feldern. Mit Blick auf das Grundstockvermögen hat der Stiftungsvorstand drei konkrete Verpflichtungen:
- Erhalt der Substanz des Grundstock- bzw. Stiftungsvermögens und seiner Leistungskraft
- Erwirtschaftung nachhaltiger ausschüttungsfähiger Erträge zur Sicherung der dauerhaften Erfüllung des Stiftungszwecks
- Begrenzung des Risikos der Vermögensanlage unter Abwägung der individuellen Ertragserwartungen und der Risikoneigung der Stiftungsorgane
Der Verpflichtung nachzukommen, das Stiftungsvermögens zu erhalten und zu mehren, ist nicht einfach, denn sie ruft den klassischen Zielkonflikt zwischen Rendite, Risiko und Erhaltung der Ertragskraft hervor. Es ist bekannt, dass Risiko und Ertrag in effizienten Märkten voneinander abhängen und deshalb nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Dies ist in der Praxis aber nicht immer ganz einfach, denn oft stehen dem Stiftungsvorstand entscheidende Informationen oder Kennzahlen zur Entwicklung des Stiftungsvermögens gar nicht oder nur in beschränktem Umfang zur Verfügung.
Gerade hier setzt das Vermögenscontrolling an. Dessen Ziel und Zweck ist es, mit professionellen Instrumenten Transparenz in das Stiftungsportfolio bzw. seine Performance zu bringen, um konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung der Rendite- bzw. Risikosituation zu identifizieren und die Stiftung bei ihren Entscheidungen zur Anlage zu unterstützen.
Mit unseren Leistungen können wir Stiftungen durch unser Know-how und unsere Methoden- und Instrumentenkompetenz in optimaler Weise unterstützen und sie mit Informationen für besser begründete Entscheidungen ausstatten.
Diese Entscheidungen können sich auf folgende Situationen beziehen:
- In welchem Verhältnis stehen Risiko und Rendite im Portfolio?
- Wie wirken sich Änderungen an den Geld-, Renten- oder Aktienmärkten auf das Stiftungsvermögen aus?
- Wie hoch sind die aktuellen stillen Reserven im Portfolio?
- Wie viel Ausschüttungen verträgt das Grundstockvermögen?
- Welche Rendite wird zur nachhaltigen Erhaltung des Grundstockvermögens benötigt?
- Arbeiten die Vermögensverwalter entsprechend den vereinbarten Anlagerichtlinien?
- Mit welchen "weichen" Kosten wird mein Vermögen belastet?
- Wie werden Anlageausschusssitzungen optimal vorbereitet und durchgeführt?
Unser Leistungsspektrum
- Portfolioanalysen, Performance- und Risikoanalysen vor und nach Steuerbelastung
- Strategische Beratung bei Aufbau und/oder Neuausrichtung der Asset-Management-Aktivitäten
- Portfoliooptimierung
- Transparente Übersicht über das Gesamtvermögen (z. B. Gesamtvermögen, Banken, Depots, Immobilienvermögen, Beteiligungen)
- Buchhalterische Erfassung sämtlicher Transaktionen der Vermögensverwalter (Nebenbuchhaltung) für Berichtswesen auf eigener Zahlen- und Datenbasis (objektives Berichtswesen aus Sicht des Anlegers, nicht aus Sicht des Vermögensverwalters)
- Erstellung eigener Vermögensbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung zu aktuellen Marktkursen
- Einführung eines laufenden Vermögenscontrollings bzw. Risikomanagements
- Durchführung von Managerauswahlverfahren









