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Lokalisierungsvielfalt in Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management

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 Wie man Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management weltweit trotz unterschiedlicher lokaler Anforderungen einführen kann

​Durch die erfolgreiche und innovative Wirtschaft in Deutschland arbeiten Unternehmen hierzulande längst nicht mehr lokal, sondern sind global unterwegs. Hierbei gilt es auch in der IT-Systemlandschaft auf die entsprechenden unterschiedlichen Regularien und rechtlichen Anforderungen je Land reagieren zu können. Mit individuellen Lokalisierungspaketen für ca. 50 Länder kommt hier Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management (FSCM) als internationale ERP-Implementierung zum Einsatz. 


Es ist 7 Uhr morgens, ein Termin mit einem Kunden in Australien steht an. Thema: Geschäftsvorgangsbericht (BAS). Dieser wird mit dem Lokalisierungspaket „Australien" in D365 FSCM erstellt. Anschließend steht Schweden mit einem sog. "SIE" auf der Agenda, was einem Export von ERP Daten für die Vorlage bei Prüfern entspricht. Hierzu wird der Standard des Lokalisierungspakets für Schweden eingesetzt. Nachmittags folgt eine kurze Abstimmung mit Mexiko. Es gibt noch letzte Fragen zum Vorgehen bei elektronischen Rechnungen, die von der Steuerbehörde vorgeschrieben sind. Auch hier wird wieder der D365 FSCM Standard eingesetzt – dieses Mal für Mexiko.


Wie unsere Kunden, sind auch wir selbst international tätig und kümmern uns weltweit im Rahmen verschiedener Mandate um Dynamics 365 ERP Implementierungen. Während die Kernfunktionalität und meisten Prozesse innerhalb eines Unternehmens im Zuge eines solchen Projektes stets vereinheitlicht und somit weltweit „ausgerollt" werden können, verhält es sich im Bereich Finance häufig anders. Länderspezifische Regularien folgern die Notwendigkeit einer stetigen Anpassung der Standardprozesse an Anforderungen oder Veränderungen. Hier haben unterschiedliche Regularien je Land verschiedenen Einfluss, so dass bei einem Rollout in jedem Land nochmal geprüft werden muss, welche Anforderungen oder Veränderungen an den Standardprozessen vorgenommen werden müssen.


Um den international unterschiedlichen Anforderungen in diesen Bereichen zu begegnen hat Microsoft in Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management Möglichkeiten geschaffen dieser „Lokalisierung" mit unterschiedlichen Mitteln gerecht zu werden.


Zwei Säulen der Lokalisierung

Das geschieht mithilfe zweier Ansatzpunkte. Der erste umfasst tatsächliche Funktionen und Funktionserweiterungen – „Anpassungen" von Systemprozessen und des Userinterface. Dies wird unter dem Begriff „Globalization" zusammengefasst und kann je nach Land unterschiedlich umfangreich ausfallen. 


Der zweite Ansatzpunkt ist das sogenannte „Electronic Reporting". Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Berichten, Meldungen oder sonstigen elektronischen Dateien (z.B. SEPA files nach ISO20022), die ausgegeben werden sollen.


Steuerliche Vorgaben als Treiber 

Die vorhandenen Lokalisierungsfunktionen in D365 sind im Durchschnitt zu über 40% im Bereich Steuern angesiedelt. In einzelnen Ländern, wie zum Beispiel Indien, besteht die Lokalisierung sogar zu fast 90% aus steuerrelevanten Anpassungen. Hierbei werden oft individuelle und spezielle Berichte, Meldungen, Zusatzinformationen oder auch Buchungslogiken gefordert. D365 FSCM unterstützt neben steuerlichen Aspekten auch bei Anpassungen von bspw. elektronischen Rechnungen, separaten Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen oder speziellen Codes in den Stammdaten.


Vereinfachte internationale Rollouts

Die Lokalisierungsvielfalt in Microsoft D365 Finance and Supply Chain Management ermöglicht es, Unternehmen im multinationalen Umfeld bei Systemeinführungen zu unterstützen, da auch länderspezifische Funktionen bereitstehen, ohne separate, eventuell auch recht komplexe Anpassungen vornehmen zu müssen.


Erfahren Sie mehr über Microsoft Dynamics 365 for Finance and Supply Chain Management

Kontakt

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Matthias Berndl

Senior Finance Consultant Dynamics 365 FSCM

+49 731 725573-18

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