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BMF-Schreiben: Kürzere Nutzungs­dauer von Computer­hardware und Soft­ware

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veröffentlicht am 3. März 2021 | Lesedauer ca. 1 Minute

  

Die Finanzverwaltung ändert mit dem BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021 ihre Auffassung zur Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Daten-eingabe und -verarbeitung.

  

  

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer kann demnach nun auf ein Jahr festgelegt werden. Das BMF sieht eine erstmalige Anwendung der Neuregelung in Gewinnermittlungen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2020 enden, vor. In Gewinnermittlungen nach dem 31. Dezember 2020 können die Grundsätze des Schreibens auch auf entsprechende Wirtschaftsgüter angewandt werden, die in früheren Wirtschaftsjahren angeschafft oder hergestellt wurden und bei denen eine andere als die einjährige Nutzungsdauer zugrunde gelegt wurde. Das gilt auch für Wirtschaftsgüter des Privatvermögens, die zur Einkünfteerzielung verwendet werden.

 

Von der Neuregelung sind folgende Wirtschaftsgüter betroffen:

  • Computerhardware, d.h. Computer, Notebook, Workstations, Dockingstations, externe Speicher- und Datenverarbeitungsgeräte (Small-Scale-Server), externe Netzteile sowie Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, Grafiktablett, Scanner, Digitalkamera, Mikrofon, Beamer, Headset, Festplatte, DVD-/CD-Laufwerk, Flash Speicher (USB-Stick), Plotter, Lautsprecher, Monitor und Drucker;
  • Software, d.h. Betriebs- und Anwendersoftware zur Dateneingabe und -verarbeitung, Standardanwendungen und auf den individuellen Nutzer abgestimmte Anwendungen wie ERP-Software, Software für Waren­wirtschafts­systeme oder sonstige Anwendungssoftware zur Unternehmensverwaltung oder Prozess­steu­erung.

 

Den Volltext des BMF-Schreibens vom 26. Februar 2021 finden Sie unter folgendem Link »

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Andreas Brunnhübner

Diplom-Kaufmann, Steuerberater

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