Editorial

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Energie hält die Welt in Gang, aber die Dynamik der Neuigkeiten, Änderungen und Entwicklungen hält sie in Atem. Seit der letzten Ausgabe unserer E|nEws hat sich viel getan, auch wenn sich manchmal nicht viel geändert hat. Obwohl die Lage in der Ukraine eine völlig andere ist als noch im März, kann hier keine Entwarnung gegeben werden. Russland möchte unter anderem durch die Gaspreise Einfluss nehmen, was in der EU zu Diskussionen bezüglich Sicherheit und Abhängigkeit von russischem Erdgas führt. Ebenso keine Entwarnung wird von Seiten der Klimawissenschaft gegeben. Im Laufe des Jahres werden nach und nach die Ergebnisse des aktualisierten IPCC-Berichtes veröffentlicht, deren Kernbotschaft unumstößlich bleibt: Die menschgemachten Klimagase verursachen einen Temperaturanstieg mit unabsehbaren Folgen für künftige Generationen. Es ist und bleibt demnach eine unserer Hauptaufgaben, an den Ursachen des Klimawandels zu arbeiten. Europaweit sowie international rückt an dieser Stelle häufig die Kernenergie als Option für die CO2-freie Stromerzeugung in den Fokus. Selbst in Japan wurden die Atommeiler nach dem Schock von Fukushima teilweise wieder hochgefahren. In Deutschland hingegen ist die Diskussion um die Echtkosten der Kernenergie neu entfacht. Grund ist der Vorschlag der vier deutschen Kernkraftwerksbetreiber, die gebildeten Rücklagen für den Rückbau der Kraftwerke in eine Stiftung einzuzahlen, im Gegenzug wären damit die Verpflichtungen für den Rückbau getilgt. Ob dies ein Versuch ist, deutlich höheren Rückbaukosten zu entkommen oder eine echte Sicherungsoption der Gelder im Falle einer Insolvenz der Betreiber, wird die Zukunft zeigen. Doch auch die Branche der Erneuerbaren Energien bleibt in Deutschland ein unruhiges Gewässer. Durch die EEG-Novelle erfahren nahezu alle Technologien Änderungen, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die Energieerzeuger und Verbraucher auswirken können. Was genau in dem ab 1. August 2014 geltenden und anzuwendenden Gesetz zu finden sein wird und welche neuen Geschäftsmodelle Erfolg versprechen, bleibt abzuwarten.

Um Sie frühzeitig bei der Einschätzung der sich ergebenden Chancen und Risiken zu unterstützen, haben wir den Regierungsentwurf des EEG in der vorliegenden Ausgabe für Sie genauer unter die Lupe genommen und die wirtschaftlichen Auswirkungen insbesondere für die PV in Deutschland analysiert.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!
 
Martin Wambach
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Anton Berger
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Martin Wambach

Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Umweltgutachter, IT-Auditor IDW

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Diplom-Ökonom, Diplom-Betriebswirt (FH)

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