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Unternehmensnachfolge durch Verkauf an Private Equity-Gesellschaft

PrintMailRate-it

zuletzt aktualisiert am 8. August 2018

 

Die Beteiligungsbranche hat sich über die Jahre zu einer festen Finanzierungsalternative für den Mittelstand entwickelt. Dabei bekommt die Nachfolgeregelung durch den Verkauf an Investoren immer höhere Bedeutung.

 



Die Bereitschaft inhabergeführter Unternehmen, Private Equity-Investoren aufzunehmen, hat sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dazu beigetragen haben auch viele positive Unternehmenstransaktionen der Beteiligungsbranche in der Vergangenheit, die den Mehrwert eines solchen Finanzierungspartners verdeutlicht haben. Während die Finanzierung von Wachstum und strategischer Expansion bislang der wichtigste Grund für die Aufnahme von Investoren war, zeigt die aktuelle Studie zur Beteiligungsbranche 2018 von Rödl & Partner, dass die Regelung der Unternehmensnachfolge heute der wichtigste Grund für Mittelständler ist, eine Private Equity-Gesellschaft an Bord zu holen.

 
„Wenn Unternehmer keinen geeigneten Nachfolger in der Familie finden, ist der Verkauf oft die beste Alternative”, weiß der Leiter der M&A-Praxis von Rödl & Partner, Michael Wiehl. „Beteiligungsunternehmen spielen dabei auf der Käuferseite eine immer wichtigere Rolle. Denn wie der Inhaber haben sie ein strategisches Interesse an der Weiterführung und am weiteren Wachstum des Unternehmens. Zudem bringen sie häufig Managementerfahrung mit”, so der Rechtsanwalt und Partner.
 
Aus der Perspektive mittelständischer Unternehmer war der Verkauf an Investoren lange Zeit eher verpönt – statt das Unternehmen zu erhalten standen sie im Ruf, nur den kurzfristigen Profit im Auge zu haben und gut gehende Firmen zu zerschlagen. Eine Sichtweise, die durch die Praxis widerlegt wird: Nach den Studien von Rödl & Partner nimmt die Haltedauer, also die Zeit, in der PE-Gesellschaften investiert sind, immer weiter zu. Zwar geht die Bereitschaft, Minderheitsinvestments einzugehen, zuletzt wieder etwas zurück. Aber der Trend, auch Anteile unter 50 Prozent zu akzeptieren, zeigt eindeutig, dass sich Beteiligungsgesellschaften und der Mittelstand aufeinander zubewegt haben.
 
Aus der Perspektive des Unternehmers steht und fällt allerdings der Verkauf mit der Auswahl des richtigen Investors. „Wir empfehlen den Inhabern, über ein professionell organisiertes Bieterverfahren das geeignete PE-Haus auszuwählen”, sagt Björn Stübiger, Leiter Corporate Finance von Rödl & Partner. Wichtig ist aber, dass der Inhaber mit der Entscheidung zum Verkauf auch bereit ist, loszulassen. „Wer an einen Investor verkauft, muss sich dessen bewusst sein, dass ihm das Unternehmen nicht mehr gehört. Man kann sich über einen Beratervertrag noch einbringen und den Übergang mitzugestalten. Aber auch dieses Engagement sollte zeitlich begrenzt sein”, rät Stübiger.

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Björn Stübiger

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Michael Wiehl

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht

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