Mindestlohn: Einsatzland ist entscheidend

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Mitarbeiter, die ins Ausland entsendet werden, müssen den dort geltenden Mindestlohn erhalten. Dies haben Arbeitgeber von Expatriates auch in Deutschland zu beachten.
 
Vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wurde der Fall polnischer Arbeitnehmer verhandelt, die nach Finnland entsendet worden waren. Sie klagten, weil ihnen nicht der dort geltende Mindestlohn ausbezahlt wurde. Die Luxemburger Richter gaben den Expatriates Recht. In Fällen einer grenzüberschreitenden Tätigkeit eines Mitarbeiters gilt immer der Mindestlohn des Landes, in dem gearbeitet wird, ferner gelten auch die dortigen Bestimmungen darüber, welche Bestandteile in das Gehalt mit einzurechnen sind. Auch die für Arbeitnehmer geltenden Schutzvorschriften des Tätigkeitslandes sind anzuwenden, zumindest insofern diese für den Arbeitnehmer günstiger sind - auch wenn sonst nach den Vorschriften von ROM I das Recht des Heimatstaates gilt…
 
Die vollständige Kolumne finden Sie bei der „Markt und Mittelstand” online unter http://www.marktundmittelstand.de/themen/recht-steuern/mindestlohn-einsatzland-ist-entscheidend/.

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Susanne Hierl

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht

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