Anwendbarkeit des § 55 IV InsO bei Umsatzsteuerkorrekturen nach § 17 UStG während der vorläufigen Insolvenzverwaltung

PrintMailRate-it
von Norman Lenger
 
In seinem Schreiben vom 12.4.2013 (IV D 2-S 7330/09/10001:001) stellt das Bundesministerium für Finanzen (BMF) klar, dass das vereinnahmte Entgelt in der vorläufigen Insolvenzverwaltung von bereits vor oder während der vorläufigen Insolvenzverwaltung nach § 17 Abs. II Nr. 1 S. 1 UStG berichtigten Umsätzen als Masseverbindlichkeit zu behandeln sei. Insoweit soll § 55 Abs. IV InsO Anwendung finden, weil sich der aus § 17 Abs. II Nr. 1 S. 2 UStG ergebende Steueranspruch erst mit der Vereinnahmung des Entgeltes vollständig verwirklicht. Der Beitrag zeigt auf, dass hier zum einen eine unzulässige Vorverlagerung der Rechtsprechung des BFH vom 9.12.2010 (Az.: V R 22/10) in das Insolvenzeröffnungsverfahren stattfindet. Zum anderen erfolgt durch das BMF-Schreiben eine ausufernde Auslegung § 55 Abs. IV InsO.
 
aus NZI 2014, S. 144 ff. 
 
Mehr »

Kontakt

Contact Person Picture

Norman Lenger, LL.M.

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Zertifizierter Compliance Officer, Zertifizierter IT-Compliance Manager

Partner

+49 911 9193 3713
+49 911 9193 3679

Anfrage senden

Profil

 Wir beraten Sie gern!

Um die Website zu personalisieren und Ihnen den größten Mehrwert zu bieten, verwenden wir Cookies. Unter anderem dienen sie der Analyse des Nutzerverhaltens, um herauszufinden wie wir die Website für Sie verbessern können. Durch Nutzung der Website stimmen Sie ihrem Einsatz zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Deutschland Weltweit Search Menu