Unternehmerbriefing

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Informieren Sie sich über die wichtigsten Trends rund um Wirtschaft, Steuern, Recht und IT. Mit unserem Unternehmerbriefing erhalten Sie das aktuelle Themenspecial. Lassen Sie sich briefen zu aktuellen Themen wie Finanzierung, Nachfolge, M&A, Energie oder Strategien für Auslandsmärkte weltweit.

 

 

 

AKTUELLE THEMENSPECIALS DES UNTERNEHMERBRIEFINGS

 13. Januar 2021

Unternehmerische Mitbestimmung

Unternehmerische Mitbestimmung – Societas Europaea (SE) und andere Gestaltungen

In Deutschland ansässige Unternehmen in der Rechtsform der AG, GmbH, KGaA, aber auch der GmbH & Co. KG sind ab einer gewissen Unternehmensgröße mit der unternehmerischen Mitbestimmung konfrontiert, die sich nach der Anzahl der Arbeitnehmer richtet, die dem Unternehmen angehören. Einschlägig sind v.a. das Drittelbeteiligungs­gesetz (DrittelbG) sowie das Mitbestimmungsgesetz (MitbestG).

Die Societas Europaea (SE) wird weder vom MitbestG noch von DrittelbG erfasst. Die unternehmerische Mitbestimmung in der SE richtet sich vielmehr nach einer mit einem Arbeitnehmergremium auszuhandelnden Vereinbarung. Dadurch lässt sich ein gefundener mitbestimmungsrechtlicher Status „einfrieren”, ohne dass weiteres Unternehmenswachstum daran etwas ändert. Neben der individuellen Gestaltung der Mitbestimmung sind die Gründe für die Wahl der SE als Rechtsform vielfältig. Sie bringt die globale Ausrichtung des Unternehmens zum Ausdruck und ist international anerkannt – zudem reizt die Möglichkeit einer schlanken und effizienten Corporate Governance mit kleinem Aufsichtsrat bzw. monistischen Verwaltungsrat-System.

Erfahren Sie mehr über den Weg in die Europa-AG , wie die Mitbestimmung gestaltet werden kann, wie die Arbeitnehmerbeteiligung bei einer SE-Gründung funktioniert und welcher Rechtsweg im Fall von Streitigkeiten zu wählen ist sowie über die aktuellste Rechtsprechung zur Mitbestimmung in der SE.

Weitere Beiträge beleuchten die rechtlichen Grundlagen sowie Erfahrungen mit der SE in Italien, Frankreich, Spanien und Tschechien. Hochaktuell werden die Auswirkungen des Brexits auf den SE-Betriebsrat sowie die Effekte der Frauenquote untersucht. Lesen Sie auch zu weiteren interessanten Gestaltungsmöglichkeiten der Mitbestimmung, z.B. die Strukturierung mittels einer Stiftung & Co. Mehr »

 16. Dezember 2020

Internationale Unternehmensbewertung – Anlässe, Standards und aktuelle Herausforderungen

Die Anlässe einer Unter­nehmens­bewertung sind mittler­weile sehr zahl­reich und durch die immer stärker ver­­netzte Welt auch inter­nationaler. Auf­grund der wach­senden Inter­nationalität sind die landes­spezifischen Anfor­der­ungen und An­lässe (von ESOP/VSOP bis zu aktien­rechtlichen Struktur­maßnahmen) für einen einzelnen Be­werter kaum noch über­schaubar.

 

Neben einer Viel­zahl von Standards, die der Bewerter kennen muss, bspw. den KFS/BW1 in Öster­reich oder die Regel­ungen in der Schweiz, können zudem die Spe­zifika in ein­zelnen Ländern ausschlag­gebend sein, wie Bewert­ungen zu erfolgen haben oder wodurch sie sich unter­scheiden. Dazu zählt, wer über­haupt Unterneh­mens­bewertungen durch­führen darf, bspw. in Spanien. Neben den Regu­larien, die der Be­wertung zugrunde liegen, sind auch zusätzliche landes­spezifische Wert­treiber, wie In­flation und Wechsel­kurse, steuer­liche Aspekte sowie Länder­risiken bei der Wert­ableitung zu berück­sichtigen.


Aktuelle Ent­wicklungen müssen eben­falls beachtet werden. In dem Zusammen­hang zeigen wir, wie politische Unsicher­heiten am Bei­spiel von High-Tech-Unter­nehmen in Weiß­russland einbe­zogen werden sollten; oder welchen Ein­fluss das Sozial­kredit­system in China auf Unter­nehmen hat. Mehr »

 11. November 2020

Life Sciences

Life Sciences – Marktchancen und Herausforderungen

Den vielfältigen Geschäftschancen in der Life Science-Branche stehen aufgrund der rechtlichen Komplexität große Herausforderungen gegen­über. Denn neben dem traditionellen Wirtschaftsrecht sind zahlreiche Spezialgesetze zu beachten.

 

In unserem Themenspecial geben wir einen Überblick über die wichtigsten relevanten Rechtsbereiche – ange­fangen vom Pharma- und Lebensmittelrecht über das Kosmetik- und Verbrauchsgüterrecht sowie das Chemikalienrecht bis hin zum Abfall- und Verpackungsrecht. Dabei bieten wir ein weites Spektrum an Themen an, die für den Life Science-Sektor von Bedeutung sind und gehen insbesondere auf aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen ein. Die nachfolgenden Beiträge zeigen, wie verwebt die einzelnen Rechtsbereiche mit­ei­nan­der sind und im Grunde dem gleichen Leitmotiv folgen: Die Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Interessen mit dem Schutz von Gesundheit, Verbrauchern, Umwelt sowie die Gewährleistung eines lauteren Wettbewerbs.

 

Besondere Bedeutung messen wir dem Abschnitt über Internationalisierung bei. Ein Blick über den natio­nalen Tellerrand zeigt, dass uns weltweit im Bereich der Life Sciences häufig die gleichen Fragen und Probleme be­schäftigen. Die in den einzelnen Rechtsvorschriften gefundenen Lösungen sind jedoch zum Teil sehr unter­schied­lich. Das anwendbare Recht und gerade auch die Unterschiede zu kennen, ist Grundvorrausetzung, um sich erfolgreich zu neuen Ufern aufzumachen. Mehr »

 23. September 2020

Due Diligence – Chancen und Risiken bei Transaktionen erkennen

Die Due Diligence als gebührende Untersuchung des zu erwerbenden Unternehmens bzw. dessen Wirtschafts­gütern gehört mittlerweile zum Standardprozedere einer Transaktion. Waren Prüfungshandlungen bei einer Due Diligence früher sehr umfassend, werden sie heutzutage individuell auf die einzelne Transaktion maßgeschnei­dert geplant und durchgeführt. Dabei gilt es, einen Ausgleich zwischen dem Informa­tionsinteresse eines Käufers und dem Geheimhaltungsinte­resse des Verkäufersan vertraulichen Informationen zu finden. Sie ist ein Zusammenspiel verschiedener Bereiche, die nicht isoliert nebeneinander stehen, sondern sich gegenseitig bedingen. So werden bei der Financial Due Diligence v.a. die wirtschaftlichen Parameter des Zielunternehmens untersucht und daraus ableitend der Unternehmenswert sowie Kaufpreis bestätigt oder angepasst. Das wiederum hat maßgeblichen Einfluss auf die Kaufpreisstrukturierung und die Ausgestaltung des Kaufvertrags. Die rechtliche und steuerliche Due Diligence haben v.a. den Zweck mögliche Risiken einer Transaktion und Vorschläge für den Umgang mit ihnen aufzuzeigen, etwa durch Berücksichtigung beim Kaufpreis oder Absiche­rung des Käufers im Kauf­vertrag. Die M&A-Praxis zeigt, dass die wachsende Komplexität bei Unternehmens­trans­aktionen gerade durch eine interdisziplinäre Due Diligence effizient bewältigt werden kann, da so verschiedenste Sachver­halte analysiert und die Ergebnisse zeitnah über kurze Wege zwischen den Disziplinen ausgetauscht werden können. Insbesondere die Globalisierung führt zu einer zunehmenden Anzahl von M&A-Transak­tionen mit internationalem Bezug. Die Tax Due Diligence hat bei solchen Transaktionen typische grenzüberschreitende Steuerrisiken zu analysieren und Empfehlungen für die Transaktionsstruktur zu geben. M&A-Transaktionen in anderen Ländern bedürfen auch der Berücksichtigung der jeweiligen rechtlichen Besonderheiten, wie in China oder dem Vereinten Königreich. Mehr »

 12. August 2020

Wegzug aus Deutschland – Steueroptimal gestalten

Ob für einen beruflichen Karriereschritt, eine internationale Ausbildung, den Ruhestand im sonnigen Süden oder als Weg in einen neuen persönlichen Lebensabschnitt – es gibt viele Gründe Deutschland vorübergehend oder endgültig den Rücken zu kehren. Aber gerade das deutsche Steuerrecht kann sich für den Wegzugs­willi­gen als Hürde erweisen und den neuen Wohnsitz zu einer überteuerten Angelegenheit machen – das gilt es zu verhindern.

Der Wegzug aus Deutschland wird vom Fiskus zum Anlass genommen, stille Reserven in steuerverstrickten Wirtschaftsgütern einer Besteuerung zu unterwerfen, bevor der eigene Steuerzugriff endet. Wir geben einen Überblick über die Wegzugsbesteuerung nach aktueller Rechtslage und zeigen auf, mit welchen Änderungen beim lang erwarteten ATAD-Umsetzungsgesetz gerechnet werden muss. Vervollständigt wird der Themen­bereich durch Überlegungen, die Wegzugsbesteuerung durch Einbezug von Personengesellschafts-Strukturen abzuschirmen und die damit verbundenen Fragen einer Vermögens-Entstrickung im Betriebsvermögen. Zudem rücken wir nicht nur die Entstrickungsregelungen bei Kapitalgesellschaften und die steuerlichen sowie sozial­ver­sicherungsrechtlichen Konsequenzen bei Arbeitnehmern in den Fokus, sondern auch die Einzelheiten und Compliance-Gesichtspunkte der erweitert beschränkten Steuerpflicht. Abschließend geben wir einen Überblick über den erbschaftsteuerlichen Wegzug und die erbrechtliche Vorsorge. Mehr »

 27. Mai 2020

Internationalisierung - Auf zu neuen Ufern

Un­ter­neh­me­ri­sches Wachs­tum kennt kaum geo­gra­fi­sche Gren­zen. Da­bei wirft die In­ter­na­tio­na­li­sie­rung vie­le Fra­gen auf: Wel­ches Land birgt gro­ßes Po­ten­zi­al für mei­ne Bran­che, wie sind wirt­schaft­li­che La­ge und Ent­wick­lung ein­zu­schät­zen und auf wel­che Her­aus­for­de­run­gen müs­sen sich Un­ter­neh­men ein­stel­len? In­ves­to­ren, die ih­ren Blick auf neue Län­der rich­ten, müs­sen da­bei nicht nur die dort ge­ge­be­ne wirt­schaft­li­che, recht­li­che und po­li­ti­sche Si­tua­ti­on vor Au­gen ha­ben, son­dern sich an­de­ren län­der­spe­zi­fi­schen Be­son­der­hei­ten stel­len.
 
In un­se­ren Ex­per­ten vor Ort fin­den Sie zu­ver­läs­si­ge Weg­be­glei­ter, die die ver­schie­de­nen Märk­te ken­nen und die Sie als Ge­fähr­ten zum Er­folg füh­ren – denn die Kennt­nis der kul­tu­rel­len und wirt­schaft­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten ei­nes je­den Lan­des ist für das in­ter­na­tio­na­le En­ga­ge­ment un­er­läss­lich. In die­sem The­men­spe­cial mit Bei­trä­gen aus 49 Län­dern tei­len wir un­se­re Er­fah­run­gen mit Ih­nen und ge­ben hilf­rei­che Ant­wor­ten und wert­vol­le Tipps für ei­ne ge­lun­ge­ne Ex­pan­si­on. Mehr »

 30. Oktober 2019

Rechts- und Steuerfallen im Geschäftsalltag

DAC 6 – Mitteilungspflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen

Wissen Sie noch, was für ein Tag der 25. Juni 2018 für Sie war? Für die steuerrechtliche Compliance stellt er einen Wendepunkt dar. Grenz­überschreitende Steuergestaltungen, die ab dem Tag umgesetzt worden sind, müssen unter bestimmten Bedingungen den Finanzbe­hörden bis zum 31. August 2020 gemeldet werden. Für Gestaltungen ab dem 1. Juli 2020 bleiben sogar nur 30 Tage Zeit für eine Meldung. Ursächlich hierfür ist die 6. Änderung der EU-Amtshilferichtlinie (Directive on Administrative Cooperation – DAC), die sog. DAC 6. In unserem Themenspecial zur DAC 6 erläutern wir den Hintergrund der Richtlinie und geben Ihnen einen Überblick über die Meldepflicht.

Darüber hinaus gehen wir vertieft darauf ein, wer nach der DAC 6 melden muss. Denn Meldepflichtige sind primär die sog. Intermediäre, die Meldepflicht kann aber auch die Unternehmen selbst treffen. Intensiv beschäftigen wir uns damit, welche Kennzeichen mit und ohne Main-Benefit-Test eine Meldung auslösen können. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie der deutsche Gesetzgeber die Richtlinie umsetzen will und wie weit die anderen EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung sind. Erste Anwendungserfahrungen aus Polen zeigen den hohen Beratungsbedarf bei dem Thema.

Schließlich klären wir die Frage, wie die DAC 6 im Hinblick auf strafrechtliche Compliance einzuordnen ist. Mehr »

Kontakt

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Prof. Dr. Christian Rödl, LL.M. (Columbia University, New York)

Rechtsanwalt, Steuerberater

Geschäftsführender Partner

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