Kommunale Geldanlage

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Bei der Auswahl leistungsfähiger Vermögensverwalter gilt: Qualität ist Trumpf! Unser Qualitätssicherungsverfahren „R&P VVAusweis” leistet einen wertvollen Beitrag für mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Die Gemengelage an den internationalen Finanzmärkten ist aktuell viel zu komplex, als dass insbesondere semi-institutionelle Anleger die Verwaltung ihres Vermögens ohne jegliche Kontrolle und Überwachung in fremde Hände von Vermögensverwaltern und Fondsmanagern geben sollten. Denn mit einer regelmäßigen und gut organisierten Kontrolle wie auch Überwachung der Kapitalanlagen und/oder der beauftragten Dritten schafft der Kämmerer Auskunftsfähigkeit, Sicherheit sowie Vertrauen – intern und extern. Im Übrigen fordert dies zum Beispiel das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen in seinem aktuellen Runderlass zur kommunalen Geldanlage.
  
Bereits weit im Vorfeld der Beauftragung eines Vermögensverwalters – im Ausschreibungsprozess – werden häufig Informationsdefizite und Intransparenz im Hinblick auf die Arbeitsweise der Vermögensmanager sichtbar. Im „Echtbetrieb” können diese Informationslücken die Verantwortlichen von Stiftungen, Kommunen, Kirchen, Verbänden oder anderen treuhänderischen Organisationen schnell in Erklärungsnöte bringen. Deshalb ist es von großem Vorteil, bereits bei der Vermögensverwalterauswahl den Fokus auf die Qualität der Information zu legen.
    

Welche Eigenschaften zeichnen einen leistungsfähigen Vermögensverwalter aus?

Ein leistungsfähiger Vermögensverwalter zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er fürsorglich mit dem treuhänderischen Vermögen umgeht, nachvollziehbare Entscheidungen trifft, verständliche Anlageinstrumente einsetzt und ein hohes persönliches Engagement an den Tag legt. Beispielsweise, indem er die gewählten Anlageklassen aktiv in der Quote steuert und auch einmal den Performancedeckel „draufmacht”, also Performance sichert und die Cash-Quote in unsicheren Zeiten oder zur Gewinnsicherung deutlich erhöht. Kein Mainstream eben.
  
Im Rahmen einer Verwalterausschreibung ist es nicht ratsam, Vermögensverwalter lediglich nach den Rendite-/Risikokennzahlen zu beurteilen. Die Glücksritter auf den ersten Plätzen können ihren Erfolg oftmals im Folgejahr nicht wiederholen und füllen stattdessen die hinteren Bänke. Vielmehr lohnt sich ein tieferer Blick hinter die Kulissen. Anders ausgedrückt: Qualität statt Quantität ist gefordert. Um den Glücksfaktor zu minimieren und stattdessen die Entscheidung für oder gegen einen Verwalter qualitativ zu untermauern, braucht es vor allem verlässliche Informationen und Angaben darüber, wie mit welchen Anlageklassen und Anlageinstrumenten gearbeitet wurde, wie konsequent das Anlage- und Risikomanagement umgesetzt beziehungsweise wie aktiv die Quoten der gewählten Anlageklassen gesteuert wurden oder ob die Stopp-Loss-Marken tatsächlich wie vereinbart gesetzt wurden.
 
Letztendlich ist es entscheidend zu erfahren, wie der Vermögensverwalter agiert und aus welchen einzelnen Depotbausteinen die Wertentwicklung tatsächlich stammt. Nur auf diese Weise kann der potenzielle Anleger ein Gefühl für Zufall und Können entwickeln. Letzteres mündet dann zielgerichtet in Vertrauen und Sicherheit. Zur Qualität in der Information gibt es keine Alternative. Auswertungen, die sich rein auf Rendite- und Risikozahlen fokussieren, greifen viel zu kurz und ziehen häufig falsche Entscheidungen nach sich.
 

Oftmals lassen sich diese Qualitätsmerkmale erst mehrere Monate nach der Beauftragung eines Vermögensverwalters erkennen.

Wie aber sind im Vorfeld einer Beauftragung diese Leistungsmerkmale zu erkennen? Eine gute Vorbereitung und detaillierte Fragestellungen durch den Kämmerer helfen im Kennlerngespräch die Spreu vom Weizen zu trennen. Leider sind die Kundenbetreuer, die in einer Neukundenunterredung in der Regel die Gesprächsführung übernehmen, oftmals auf solche Fragen nicht vorbereitet. Um klare, verständliche Aussagen wird zumeist ein großer Bogen gemacht. Stattdessen kommt es zu dem Versuch, mit einer künstlich geschaffenen Wohlfühlatmosphäre und phrasenfüllenden, inhaltsleeren Hochglanzprospekten über vermeintliche Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu Wettbewerbern den Interessenten von der Leistungsfähigkeit in der Vermögensverwaltung zu überzeugen. Verlockende Renditegrafiken mit geringen Verlustpotenzialen und Vertrauen erweckende mathematische Kennzahlen sollen beim Gesprächspartner häufig die letzten Zweifel ausräumen und zur Vertragsunterzeichnung führen.
 

Neues Qualitätssicherungsverfahren schafft mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen

Für unsere Mandanten haben wir in den letzten zehn Jahren einen systematischen Vermögensverwalter-Auswahlprozess entwickelt. Dieser gibt Aufschluss über die Arbeitsweise und die Unterschiede zwischen den Wettbewerbern. Bisher haben wir weit über 120 Auswahlverfahren begleitet. Auf der Basis dieses Erfahrungsschatzes haben wir 2015 ein Qualitätssicherungsverfahren über die Kommunikation von Vermögensverwaltungsleistungen (R&P VVAusweis) ins Leben gerufen. Dies bieten wir Banken und Vermögensverwaltern an, die ihre Transparenz- und Informationspolitik auf ein neues Qualitätsniveau heben wollen.
  
Um die Glaubwürdigkeit der Managementergebnisse sicherzustellen, basiert unser R&P VVAusweis auf echten Transaktionen, die wir in unserer Kapitalanlagebuchhaltung verarbeiten, auswerten und zweimal jährlich in Berichtsform dokumentieren. Daraus geht hervor, wie die jeweilige Vermögensverwaltung grundsätzlich organisiert und aufgestellt ist, aber vor allem, wie sie arbeitet. Es wird u.a. darüber berichtet, in welchen Anlageklassen und Anlageinstrumenten das Vermögen investiert wurde. So kann der Interessent nachvollziehen, wie der jeweilige Verwalter in bestimmten Marktphasen mit dem anvertrauten Geldvermögen umgegangen ist – und das unter einheitlichen Rahmenbedingungen.
 
Mit einer Teilnahme am Qualitätssicherungsverfahren „R&P VVAusweis” machen die Banken und Vermögensverwalter ihre Leistungsfähigkeit für den potenziellen Anleger greifbarer und liefern zudem verlässliche und geprüfte Informationen. Dies wiederum unterstützt interessierte Anleger im Rahmen ihres Vermögensverwalter-Auswahlprozesses in der Entscheidungsfindung.
 

Bisher über 20 Teilnehmer

Bisher haben sich bereits mehr als 20 Banken und Verwalter mit über 40 Strategien zur Teilnahme an dem Verfahren entschieden, um ihren Kunden ein hohes Maß an Transparenz über ihre Arbeitsweise zu vermitteln. Im Einzelnen sind dies:
 














    
Die jeweiligen Berichte zu den Vermögensverwaltungsstrategien können auf Wunsch bei den Vermögensverwaltern eingesehen werden.
 





   

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