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Breitbandstrategie: Digitalziele der EU-Kommission für 2030

PrintMailRate-it

​veröffentlicht am 15. April 2021

 

In einem Strategiepapier hat die EU-Kommission den Weg für den digitalen Wandel bis 2030 beschrieben. Kernziele sind dabei, dass bis 2030 mind. 80 Prozent aller Erwachsenen über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen, alle Haushalte in der EU eine Gigabit-Anbindung haben, alle wichtigen öffentlichen Dienste online verfügbar sein und drei von vier Unternehmen Cloud-Computing-Dienste, Big Data und künstliche Intelligenz nutzen sollen.
 
Seit 2014 hat die EU-Kommission eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Weg zu einer Daten-agilen Wirtschaft zu ebnen. Zu nennen sind hier die Verordnung über den freien Verkehr nicht personenbezogener Daten, der Rechtsakt zur Cybersicherheit, die Richtlinie über offene Daten und die Datenschutz-Grundverordnung.

Für die angebrochene Dekade hat die EU-Kommission nun einen digitalen Kompass vorgeschlagen, um die Digitalziele der EU für 2030 konkret umzusetzen. Dieser digitale Kompass sieht dabei folgende vier Kernziele vor:

  1. Digital befähigte Bürgerinnen und Bürger und hoch qualifizierte digitale Fachkräfte (mind. 80 Prozent aller Erwachsenen über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen, und in der EU sollten 20 Millionen IKT-Fachkräfte beschäftigt sein; gleichzeitig sollten mehr Frauen in diesem Bereich arbeiten als heute);
  2. Sichere, leistungsfähige und tragfähige digitale Infrastrukturen (alle Haushalte in der EU über eine Gigabit-Anbindung verfügen und alle bevölkerten Gebiete mit 5G-Netzen versorgt werden; 20 Prozent der hochmodernen und nachhaltigen Halbleiter weltweit sollten in Europa hergestellt werden; in der EU sollten 10 000 klimaneutrale hochsichere Randknoten („edge nodes”) aufgebaut werden und Europa sollte seinen ersten Quantencomputer haben);
  3. Digitaler Umbau der Unternehmen (drei von vier Unternehmen Cloud-Computing-Dienste, „Big Data” und künstliche Intelligenz nutzen; über 90 Prozent der KMU sollten zumindest eine grundlegende digitale Intensität erreicht und die Zahl der Start-up-„Einhörner” in der EU sollte sich verdoppelt haben);
  4. Digitalisierung öffentlicher Dienste (alle wichtigen öffentlichen Dienste online verfügbar sein; alle Bürgerinnen und Bürger sollen Zugang zu ihren elektronischen Patientenakten haben und 80 Prozent von ihnen sollten eine eID-Lösung nutzen).

Weiterhin verfolgt die EU-Kommission die Schaffung eines Rahmens für die Digitalgrundsätze. Genannt werden in diesem Zusammenhang u. A. der universelle Zugang zu hochwertiger Konnektivität, zu ausreichenden digitalen Kompetenzen, zu öffentlichen Diensten und zu fairen und diskriminierungsfreien Onlinediensten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Insbesondere der Umstand, dass alle Haushalte in der EU über eine Gigabit-Anbindung verfügen und alle bevölkerten Gebiete mit 5G-Netzen versorgt werden unterstreicht die Notwendigkeit, den Breitbandausbau zu forcieren.

 

 

 


 

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