Digitales Netzkostencontrolling: Interaktive Netzkosten- und Budgetsteuerung

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Die Luft wird dünner! Beginnend mit der 3. Regulierungsperiode nimmt der Effizienz- bzw. Kostendruck, unter anderem durch reduzierte Eigenkapitalzinssätze, noch einmal deutlich zu. Für Netzbetreiber gilt es daher, den Spagat zwischen Zielgewinn und sinnvoller Verteilung des Unterhaltsbudgets zu meistern. Hierbei kann unser „Digitales Netzkostencontrolling” Ihr Unternehmen mit einer maßgeschneiderten Lösung unterstützen. So bieten wir mit unserer „Cockpit”-Lösung eine interaktive und flexible Steuerungsmöglichkeit der Netzkosten. Starre Auswertungen in Präsentationen waren gestern. Die Bündelung der Informationen wird Ihnen helfen, Ihre Gewinne im Netzgeschäft langfristig zu sichern!


Die Kostenprüfungen der Basisjahre 2015/2016 zur Bestimmung des Ausgangsniveaus für die 3. Regulierungsperiode sind weitgehend abgeschlossen. Nun heißt es für Netzbetreiber, die Netzkosten über die Regulierungsperiode effizient unter Beachtung der individuellen Erlösobergrenze zu steuern. Unser „Digitales Netzkostencontrolling” als intuitives und übersichtliches Instrument zur Zielgewinn- und Unterhaltssteuerung kann hierfür einen wertvollen Beitrag leisten.


Wie ist unser Digitales Netzkostencontrolling aufgebaut?

Wir geben Ihrem Unternehmen ein Steuerungsinstrument an die Hand, um für den Strom- und Gasnetzbereich eine jährliche Justierung der Netzkosten, der Unterhaltsbudgets sowie des Zielgewinns zu ermöglichen. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt dabei digital und interaktiv. Dazu stellen wir Ihnen eine Oberfläche zur Verfügung, die jederzeit verwendet und angepasst werden kann. Nach jedem weiteren Geschäftsjahr werden wir die Daten nachpflegen und in die Auswertungen integrieren. Neben einer retrograden Kostenbetrachtung ist zudem eine unterjährige Budgetsteuerung vorge-
sehen. Der Aufbau unseres „Digitalen Netzkostencontrollings” folgt einer „Cockpit”-Struktur, wobei jedes Cockpit einen eigenen Analysebereich abdeckt und interaktiv bedient werden kann. Die programmtechnische Abbildung erfolgt über „Microsoft PowerBI”.

 

 

 

AUFBAU UND INHALT:
Die Darstellung zeigt den Aufbau und die Inhalte des
„Digitalen Netzkostencontrollings”.

 

Beschreibung Cockpit 1: HGB-Kennzahlen-Vergleich

In Cockpit 1 werden Unternehmenskennzahlen aus den Bereichen Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage im Zeitverlauf dargestellt. Wir stellen zwölf „klassische” HGB-Kennzahlen zur Verfügung. Im Rahmen einer Benchmarkanalyse werden diese mit dem Median der Vergleichsunternehmen verglichen. Auswahlfelder bieten zudem die Möglichkeit, „eigene” Auswertungen zu erstellen. Was kann damit erreicht werden? Denkt man an Gremiendiskussionen zu „Ausschüttungswünschen” von Gesellschaftern, kann ein Vergleich der Eigenkapitalquote sicherlich einen wertvollen Beitrag leisten, eine entsprechende Sensibilisierung zu erreichen.

 

 

 

COCKPIT 1:
HBG-Kennzahlenvergleich für das Gesamtunternehmen wie auch das Stromund
Gasverteilernetz. 

 


Beschreibung Cockpit 2: Analyse und Netzkostensteuerung

In Cockpit 2 wird zunächst die unternehmensindividuelle Netzkostenentwicklung beschrieben. Neben dem Netzkostenverlauf, der die Netzkosten des Betrachtungsjahres mit der jeweiligen Erlösobergrenze gegenüberstellt, werden die operativen Kosten wie auch die Kapitalkosten und das entsprechende Investitionsverhalten während der 3. Regulierungsperiode analysiert. Welche Zielsetzung wird hierbei verfolgt? Für die jeweiligen Kostenarten sollen Optimierungspotenziale und Steuerungs-
möglichkeiten zur Vorbereitung auf die Fotojahre 2020/2021 aufgezeigt werden.

Da die Regulierungsbehörden bei den operativen Kosten regelmäßig einen Mehrjahresvergleich anstellen, werden Kürzungspotenziale aus der Durchschnittsbildung aufgezeigt. Über entsprechende Aufwandssteuerung gilt es, Aufwandsspitzen zu vermeiden, um so Kostenkürzungen zu verhindern. Die interaktive Darstellung ermöglicht eine transparente und zielgerichtete Analyse und Steuerung auf Ebene der einzelnen Kostenarten.

 

COCKPIT 2 (AUSZUG OPERATIVE KOSTEN)
Unternehmensindividuelle Analyse der Netzkosten. Steuerung der aufwandsgleichen
Kosten und Kapitalkosten mit Fokus auf die Erlössicherung und den Erhalt
des Kapitalstocks. 

 

Im Rahmen der Kapitalkostenbetrachtung werden die Kapitalkosten des Betrachtungsjahres ermittelt. Optimierungshinweise können sich insbesondere aus der Entwicklung der kalkulatorischen Eigenkapitalquote ergeben. Zudem wird das bilanzstrukturelle Potenzial aufgezeigt, das sich aus der Verrechnung von „nicht-betriebsnotwendigem” Umlaufvermögen und Abzugskapital ergibt.

 

Weitere Bestandteile sind die Analyse und Steuerung der Investitionsstrategie. Auf Grundlage des historischen Anlagenbestandes werden Investitionsstrategien abgeleitet, die für den Verlauf der
3. Regulierungsperiode (Betrachtungszeitraum beliebig erweiterbar) die Wirkung von Kapitalkostenabzug und Kapitalkostenaufschlag auf die Erlösobergrenze abbilden.

 

 

COCKPIT 3 (AUSZUG ANLAGEVEMRÖGEN):
Unternehmensindividuelle Analyse der Netzkosten. Steuerung der aufwandsgleichen
Kosten und Kapitalkosten mit Fokus auf die Erlössicherung und den
Erhalt des Kapitalstocks.

 

Ergänzt wird unser Cockpit 2 durch die Möglichkeit einer Zielgewinn- bzw. Budgetsteuerung. Hierbei zeigt sich die interaktive Steuerungsmöglichkeit sehr deutlich. Wir erarbeiten gemeinsam – im Vorfeld eines Geschäftsjahres – die bereits bekannten Kosten für den Netzbereich (so sollten zum Beispiel die Personalkosten unter Beachtung tariflicher Entwicklungen weitgehend bestimmbar sein). Unter der Vorgabe eines festgelegten Zielgewinns kann nunmehr ein „freies” Budget ermittelt werden, was z. B. die geplanten Unterhaltsmaßnahmen erfasst. Dadurch, dass die definierten Werte unterjährig aktualisiert werden können, haben die Netzbetreiber jederzeit „Kontrolle” und die Möglichkeit zur Ergebnissteuerung. Was kann dadurch erreicht werden? Neben einer Auswertung der erwarteten Jahresergebnisse in Echtzeit kann zudem der Abstimmprozess zwischen kaufmännischer und technischer Abteilung deutlich erleichtert werden, da die „Wirkung” von technischen Maßnahmen auf den Gewinn unmittelbar aufgezeigt werden kann.


Beschreibung Cockpit 3: Netz-Benchmarking

In Cockpit 3 werden netzspezifische Kennzahlen ermittelt. Neben einer Vergleichsanalyse des Investitionsverhaltens werden zudem Leistungskennzahlen (Mitteleinsatz im Verhältnis zur erbrachten Leistung) bestimmt. Daraus lässt sich eine allgemeine Abschätzung zum individuellen Investitionsverhalten und Kostenniveau treffen. Was ist der Nutzen für Ihr Unternehmen?
Unsere Benchmarkdaten sollen Verbesserungspotenziale aufzeigen, um Ihre Effizienz im Netzbereich weiter zu verbessern.

 

COCKPIT 3 (AUSZUG LEISTUNGSKENNZAHLEN):
Darstellung von netzspezifischen Kennzahlen zu Leistungserbringung und Investitionsverhalten.

 


Der Mehrwert für Ihr Unternehmen

  • Jährliche Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten durch Rödl & Partner.
  • Unsere Ergebnisse und unsere Vergleichsdaten stellen wir digital zur Verfügung.
  • Durch eine interaktive – unterjährige – Budgetüberwachung können jederzeit Ergebniseffekte aufgezeigt und gesteuert werden.
  • Benchmarkdaten sollen Effizienzpotenziale aufzeigen.
  • Netzergebnisse können so nachhaltig gesichert werden.

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Jürgen Dobler

Diplom-Betriebswirt (FH), Steuerberater

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+49 911 9193 3617
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