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Tschechien: Außenprüfungen sind nach wie vor auf Verrechnungspreise ausgerichtet

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veröffentlicht am 1. Mai 2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten


Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Finanzministeriums und der Finanzverwaltung ergibt sich, dass in den Jahren 2014 bis 2019 insgesamt 2.182 auf Verrechnungspreise ausgerichtete Außenprüfungen vorgenommen wurden. Sie führten zu Steuernachzahlungen in Höhe von 3,2 Mrd. Tschechische Kronen (CZK) und zur Erhöhung des zu versteuernden Einkommens von den geprüften Unternehmen um 39 Mrd. CZK. 
 
 
 
Die Zahlen für das Jahr 2020 sollen durch die Finanzverwaltung im Mai veröffentlicht werden: laut der Pressemitteilung sind sie jedoch mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Laut Statistik wurden Rekordzahlen im Jahre 2018 verzeichnet, in dem Nachforderungsbescheide in Höhe von 1,2 Mrd. CZK erlassen wurden und das zu versteuernde Einkommen von geprüften Unternehmen um 18 Mrd. CZK erhöht wurde (bzw. Steuerverluste vermindert wurden). 

Nach der o.g. Pressemitteilung heißt es eindeutig, dass aus Verrechnungspreisen hohe steuerliche Risiken drohen. Die Finanzministerin hat darüber hinaus mitgeteilt, dass die auf Verrechnungspreise ausgerichteten Außenprüfungen nicht nur höhere Steuereinnahmen bedeuten, sondern auch sehr positive präventive Wirkung haben. 

Wie ersichtlich, wird die Anzahl von Außenprüfungen nicht vermindert. Verrechnungspreise werden weiterhin im Vordergrund stehen und von Finanzämtern immer häufiger geprüft. 
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