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10 Thesen zu Wasserentgelten in Bayern – Preis- und Gebührenatlas Bayern aktualisiert!

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veröffentlicht am 26. Februar 2021​

 

Mit dem Preis- und Gebührenatlas Bayern gehören unsachgemäße Vergleiche von Wasserentgelten im Freistaat seit dem Jahr 2020 der Vergangenheit an (Preis- und Gebührenatlas online – Einstieg in die richtige Deutung von Wasserentgelten im Freistaat Bayern). Damit es auch im Jahr 2021 dabei bleibt, wurde der Preisatlas nun erstmals aktualisiert – und liefert erneut nicht nur die Möglichkeit von Entgeltvergleichen, sondern auch interessante Informationen zur Struktur der Wasserentgelte im Freistaat.

 

Interessierte haben auf Basis der aktualisierten Daten also weiterhin die Möglichkeit, ihr örtliches Wasserentgelt mit benachbarten Versorgungsgebieten und überregional zu vergleichen. Der Entgeltvergleich geht dabei wie gewohnt über die veröffentlichten Preisblätter und Satzungen der betroffenen Wasserversorgungsunternehmen hinaus und erfolgt auf Basis eines „typischen” bayerischen Haushalts. Diese Normierung auf einen Musterhaushalt ist unverändert wichtig, da sich die Preise der örtlichen Wasserversorgung erst durch die Schaffung dieser einheitlichen Berechnungsbasis sinnvoll mit anderen Unternehmen vergleichen lassen.

 

Daneben lassen sich auch in diesem Jahr wieder interessante strukturelle Merkmale bei Wasserentgelten in Bayern aus dem Preis- und Gebührenatlas ablesen. Diese haben wir erneut in 10-Thesen (vgl. auch Wasserentgelte in Bayern – 10 Thesen (Stand Januar 2020)) zu Wasserentgelten zusammengefasst:

 

1.

Homepageangaben zu Wasserentgelten stark verbessert

– Mittlerweile geben nur noch 5,25 Prozent der Versorger ihre Entgeltstruktur unvollständig wieder (Vorjahr 16 Prozent).

2.

Bayerische Wasserversorgung online transparenter, aber noch Aufholbedarf

- In 236 Kommunen in Bayern werden Wasserentgelte nicht online veröffentlicht, im Vorjahresvergleich haben hier 14 Kommunen nachgebessert.

3.

Kostendeckung unverändert zu selten auf dem Prüfstand

- 691 Entgelte wurden letztmalig 2017 oder früher angepasst, die letztmalige Aktualisierung liegt damit mehr als vier Jahre zurück; elf Versorger weisen immer noch Entgelte in DM online aus.

4.

Bandbreite der beobachteten Wasserentgelte in Bayern nochmals gestiegen

- Kosten für einen „typischen” Haushalt variieren netto zwischen 45,90 Euro und 1.203,48 Euro pro Jahr (+ 29 Prozent).

5.

Wasserentgelte im Freistaat bleiben stark gebührenorientiert

- In 2.296 Fällen erfolgt die Abrechnung der Leistung auf Basis öffentlich-rechtlicher Gebühren, 149 Wasserversorger verlangen Preise.

6.

Leichte Steigerung bei Preisanpassungen zum 1. Januar

- 156 Wasserversorger haben zum 1. Januar 2021 eine Anpassung ihrer Wasserentgelte online veröffentlicht, das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

7.

(Vermeidbare) Widersprüche zwischen Satzungen und Homepageangaben können unverändert zu Irritationen führen

- Bei 24 Versorgern weichen die Entgelte auf der Homepage von den online verfügbaren Satzungen ab (+ 33 Prozent).

8.

Wasserversorgung in Bayern unverändert kleinteilig

- Für 2.009 Kommunen werden 2.445 Entgelte von 1.712 Versorgern online veröffentlicht (Stand 31. Januar 2021).

9.

Unverändert große Diskrepanz zwischen Erlös- und Kostenstruktur

- Für den „typischen” Haushalt sind durchschnittlich rund 13 Prozent der jährlichen Kosten unabhängig von der abgenommenen Menge.

10.

Einfache Entgeltmodelle haben den Vorrang in Bayern

- Die Tarifsysteme sind weitestgehend einfach strukturiert, lediglich sechs Versorger stützen die Refinanzierung der Leistungen auf mehr als zwei Entgeltkomponenten.

 

 

Sie möchten wissen, wie Ihre Wasserpreise im Quervergleich zu anderen Regionen in Bayern einzuordnen sind? Schauen Sie selbst nach unter www.roedl.de/preisatlas-wasser

 

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