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Verursachungsgerechte Finanzierung der Wasserversorgung

PrintMailRate-it

​veröffentlicht am 22. März 2021

 

Die zuverlässige Versorgung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser ist aufwendig und kostet Geld. Entsprechend entstehen entlang der Wertschöpfungsstufen des Wassers Kosten für den Wasserschutz, die Gewinnung und Aufbereitung, die Speicherung, Kontrolle und Verteilung. Ein Blick in unsere Benchmarking-Datenbank zeigt, dass Wasserversorgungsunternehmen zum Großteil fixe Kosten (ca. 69 Prozent der Gesamtkosten) haben, die durch die Vorhalteleistung der Gewinnung- & Aufbereitungsanlagen und der weitverzweigten Leitungsnetze entstehen.

Den hohen Fixkosten stehen bei vielen Versorgern jedoch vergleichsweise geringe fixe Erlöse gegenüber. Die Ergebnisse des Preis- und Gebührenatlas für Bayern zeigen die große Diskrepanz zwischen der Erlös- und Kostenstruktur. So sind für einen typischen Haushalt1 durchschnittlich rund 13 Prozent der jährlichen Kosten unabhängig von der abgenommenen Menge. Bei den Versorgern, die Tarifanpassungen zum 1.1.2021 vorgenommen haben, ist ein leichter Anstieg des Fixerlösanteils von ca. 1 Prozent zu verzeichnen.

Von einer Anpassung der Erlösstruktur an die Kostenstruktur profitieren einerseits die Versorger in Form einer größeren Erlösstabilität, andererseits führt dies durch eine stärkere Berücksichtigung der Vorhalteleistung in den Entgelten aber auch zu einer höheren Gerechtigkeit aufseiten der Kundinnen und Kunden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Ausgestaltung von verursachungsgerechteren Entgelten sowie der Kommunikation gegenüber den Kunden.

 


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1 Der durchschnittliche Wasserverbrauch in Bayern beträgt 48 m³ je Einwohner im Jahr (Bayerisches Landesamt für Statistik, Fürth 2019).

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Tilman Reinhardt

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