Big Data: Auch ein Thema für den Mittelstand

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veröffentlicht am 22. März 2017

 

Big Data ist eines der zentralen Themen rund um die Digitali­sierung. Der Bitkom (Bundesverband Informations­wirtschaft, Tele­kommunikation und neue Medien e.V.) definiert Big Data folgen­der­maßen: „Zusammen­fassend bezeichnet Big Data den Einsatz großer Datenmengen aus vielfältigen Quellen mit einer hohen Verarbeitungs­geschwindigkeit zur Erzeugung wirtschaft­lichen Nutzens”. Der Beitrag zeigt auf, warum prinzipiell jedes  Unternehmen von dieser Entwicklung betroffen ist und auch mittelständische Unternehmen bereits heute davon profitieren können.
 
Big Data
 

Bitkom definiert Big Data weiterhin über die folgenden Eigen­schaften:
  • Datenmenge in der Größenordnung einiger Terabyte
  • Datenvielfalt in Form von Text, Video, Bild, usw.
  • Hohe Geschwindigkeit der Datengenerierung, gemessen in Echtzeit, Millisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden
  • Einsatz von Analyse­methoden zur Auswertung der Daten

 

Die Digitalisierung lässt das Daten­aufkommen enorm ansteigen: 2012 betrug es weltweit 2.837 Exabyte, die Prognose für das Jahr 2020 beziffert sich auf 40.026 Exabyte. Ein Exabyte entspricht 1.000.000.000.000 Megabyte.

  

Unternehmen können die schnell­wachsenden Daten, die oft über das Internet verfügbar sind, als Ressource für unternehmerische Entscheidungen nutzen, um schnell und flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren.

 

Big Data ist in vielen Unternehmen bereits unbewusste Realität

Massendaten entstehen zum einen innerhalb eines Unternehmens, z.B. durch den Einsatz von ERP-Soft­ware, CRM-Lösungen und anderen software­basierten Tools, die Eines gemeinsam haben: Statt isoliert auf einem einzigen Rechner genutzt zu werden, laufen sie im Unternehmen zunehmend webbasiert und integriert. Diese Verknüpfung lässt Datenmengen in Unternehmen immer stärker anwachsen, sodass Firmen z.T. bereits auf einer internen Big Data-Grundlage arbeiten, ohne es zu bemerken.

  

Zum anderen gibt es außerhalb eines Unternehmens bereits alltägliche Big Data-Berührungs­punkte für mittel­ständische Firmen. Kostenlose Tools wie der Google Keyword-Planer, Google Trends oder die marketinggetriebene Nutzung von Facebook, Xing & Co. basieren ebenso auf dem Big Data-Prinzip.

Die Nutzung von webbasierten und integrierten Datengrundlagen innerhalb und außerhalb des Unter­nehmens wird stetig zunehmen: Somit werden alle Unternehmen früher oder später auf Big Data-Grundlagen zugreifen und damit arbeiten.

  

Die Heraus­forderung dabei ist, die Datenmasse (Big Data) so auszuwerten, dass daraus wirtschaftlicher Nutzen (Smart Data) entsteht, wie z.B.
  • passgenaue Kundenservices in Echtzeit,
  • Einsparung von Kosten durch bessere Ressourcen­auslastung,
  • flexibilisierte Produktion bis Losgröße 1,
  • reduzierte Serviceaufwände,
  • weiterführende Automatisierung von Geschäfts­prozessen,
  • agile und schnelle Reaktion auf Marktent­wicklungen und Mitbewerber oder
  • die Entwicklung neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle.


Big Data und künftige Wettbewerbs­fähigkeit hängen eng zusammen – und sind somit auch für mittelständische Unternehmen äußerst relevant.

 

So kann der Mittelstand Big Data gewinnbringend nutzen

Algorithmen helfen Muster oder Verbindungen zwischen den verschiedenen Datenquellen auszulesen und herzustellen. Die Daten werden anschließend in einer verständlichen Form für den Nutzer aufbereitet

Für mittelständische Unternehmer stellt sich die Frage: Besitze ich das Know-how, das Personal, die Tools und das Geld, um den wirtschaftlichen Big Data-Nutzen sicherstellen zu können?

  

Mit unseren Mandanten analysieren wir die Ausgangslage und den Bedarf. Um Lösungen zu erarbeiten, setzen wir standardisierte und integrierte Business Intelligence-Lösungen ein, wie das Microsoft-Tool Power BI: Sie ermöglichen es, auf große Datenmengen aus verschiedenen Quellen zuzugreifen, sie zu verbinden und darzustellen. So unterstützen wir mittel­ständische Unternehmen dabei, ihre Daten wirtschaftlich zu nutzen und den Einstieg in Big Data zu meistern.

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Alexander Ross

Business Intelligence Consultant

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