Die Förderung für Erneuerbare Energien läuft. Woanders.

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Schon länger verweisen wir auf das nachhaltige Wachstum der Erneuerbaren Energien in Schwellen- und Entwicklungsländern.
Gestützt von zahlreichen Initiativen der Entwicklungshilfe einerseits und dem stetig wachsenden Energiehunger andererseits spielen
Erneuerbare Energien berechtigterweise eine wichtige Rolle in den strategischen Planungen dieser Länder. Gleichzeitig ist der
politische Wille zum Ausbau der Erneuerbaren Energien insbesondere in Deutschland geschwunden. Die Kontrolle der Kosten der Energiewende bestimmt aktuell die Energiepolitik.

​Um eine der ergriffenen Maßnahmen zur Kostenkontrolle kommen institutionelle Anleger im Bereich der Erneuerbaren Energien mit Ausnahme der Geothermie faktisch nicht mehr herum: Ausschreibungsmodelle erstrecken sich auf immer größere Marktsegmente, dies erhöht die planerische Unsicherheit und reduziert die Rendite bei Neuprojekten tendenziell. Gleichzeitig haben Investitionen in Erneuerbare Energien schon längst ihren Charakter als Hochrisikoanlage verloren. Bestandsanlagen werden zwischenzeitlich relativ teuer gehandelt, der Markt ist angebotsdominiert geworden.

 

In Schwellen- und Entwicklungsländern findet man hingegen häufig natürliche Rahmenbedingungen vor, die beispielsweise Photovoltaik-Projekte ohne staatliche Eingriffe wettbewerbsfähig machen. Ein konkurrenzfähiges Produkt trifft hier auf eine unbefriedigte Nachfrage. Woran Projekte beispielsweise in Afrika scheitern, ist also kein fundamentales Wirtschaftlichkeitsproblem, sondern vielmehr Ausdruck des Risikoprofils, wie es sich bei Einbezug von Politik- und Währungsrisiken darstellt.

 

Solche Risiken lassen sich durch die Zusammenarbeit mit staatlichen
Förderbanken wirksam reduzieren und teilweise abwälzen. Deren Instrumentarium umfasst die Gewährung von Zuschüssen, Co-Investitionen, zinsvergünstigten Darlehen oder den Zugang zu Hedging-Produkten für riskante Lokalwährungen. Zudem sind sie mit den örtlichen Behörden vernetzt und schaffen somit weitere Sicherheit.

 

Rödl & Partner stellt mit seinem neuen kostenlosen Online-
Marktplatz, RENEREX einen Zugang zu Erneuerbare Energien Projekten weltweit zur Verfügung. Unser Content-Management-System erlaubt auch das Hinterlegen vertraulicher Informationen, da Projektentwickler einzelfallbezogen entscheiden können, wem sie die hinterlegten Detailinformationen zugänglich machen wollen. Auf diese Weise erleichtert RENEREX nicht nur die Kontaktaufnahme sondern auch den Informationsaustausch.

 

Um einen Überblick über Instrumente zur Risikoreduzierung zu
verschaffen, enthält RENEREX auch eine Datenbank mit Links zu
Förderprogrammen. Registrierte Nutzer können diese Förderprogramme
nach Land und Technologie filtern. Außerdem können Sie über RENEREX schnell mit unseren Fachleuten zu den Themen Projektfinanzierung und Förderprogramme in Kontakt treten. 

 

In Zusammenarbeit mit unseren Kollegen vor Ort können wir
Ihnen optimierte Projektfinanzierungen erarbeiten, Sie mit lokalen Unternehmen vernetzen und Ihnen den Schritt in die Wachstumsregionen dieser Welt erleichtern.

 

 

 

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Kai Imolauer

Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)

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 7. Branchentreffen Erneuerbare Energien

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