Regional Liquidity Support Facility (RLSF) – Scaling Solar Sambia – Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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  • Regional Liquidity Support Facility (RLSF)

Die Regional Liquidity Support Facility ist eine bei der African Trade Insurance Agency (ATI) angesiedelte Liquiditätsfazilität, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit ca. 33 Mio. Euro unterstützt wird. Abgesichert werden Zahlungsverpflichtungen von Stromversorgern aus PPAs für einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten.

 

Folgende Kriterien müssen für eine Antragstellung erfüllt sein:

 

  • Lage des Projektes in ATI-Mitgliedsländern bzw. in Drittländern, sofern ATI entsprechende Vereinbarungen mit der Regierung treffen kann
  • Projektgröße bis 50 MW (in Ausnahmefällen bis 100 MW)
  • Geförderte Technologien: PV, Wasserkraft, Onshore Wind, Geothermie, Biomasse oder KWK
  • Unterstützung des Projektes durch die Regierung sowie den (i.d.R. staatlichen) Stromabnehmer

 

Die RLSF besteht aus 2 Komponenten

  • Barmittel, die direkt an IPPs ausgezahlt werden können, sobald die Garantie gezogen wird. Hierfür hat das BMZ ca. 31 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
  • Eine zusätzliche Garantie in Höhe der Barmittel, die über die ATI bereitgestellt werden, für den Fall, dass die Barmittel ausgeschöpft sind.

 

  • Scaling Solar Sambia – 2. Projekt steht vor Implementierung

Das 2. PV-Projekt unter dem Scaling Solar Programm hat die Finanzierung gesichert. Das Finanzierungspaket setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • Darlehen über 11,75 Mio. USD der European Investment Bank (EIB)
  • Vorrangdarlehen über 10 Mio. USD der International Financing Corporation (IFC) – Teil der World Bank Group
  • Konzessionärer Kredit über 12 Mio. USD über das IFC-Canada Climate Change Program

 

Das Projekt mit einer Größe von ca. 34 MWp wird realisiert von Enel und hat in der 1. Scaling Solar Ausschreibungsrunde einen Einspeisetarif von 7,5 USDcent/kWh erzielt.

 

  • Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) – länderspezifisches Auswahlverfahren eröffnet

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterscheidet zwischen thematischen und länderspezifischen Auswahlverfahren. Das aktuelle Verfahren unter der internationalen Klimaschutzinitiative umfasst ausschließlich länderspezifische Projekte und zielt auf Anträge aus den folgenden Ländern ab:

 

  • Kolumbien
  • Mexiko
  • Philippinen

 

Für Mexiko und die Philippinen ist die Förderung von jeweils einem bilateralen Projekt mit einem Volumen von 25-30 bzw. 30-35 Mio. Euro geplant. In Kolumbien sollen 2 bilaterale Projekte mit einem Volumen von je zwischen 15 und 20 Mio. Euro gefördert werden. Die Projekte sind jeweils von mehr als 2 Organisationen durchzuführen mit einem starken Anteil nationaler Partner, die mindestens 50 Prozent der Programmressourcen erhalten sollen. Die Förderung erfolgt mittels Zuschüssen, eine Höchstquote ist nicht definiert. Allerdings ist ein angemessener Eigenanteil der Antragsteller nachzuweisen. Darüber hinaus sollen möglichst weitere Fördergelder akquiriert werden.

 

Die vorgeschlagenen Projekte können technische Beratungsleistungen und/oder Investitionen umfassen, die dazu dienen, die Umsetzung der NDC (Nationally Determined Contributions) und NBSAP (National Biodiversity Strategies and Action Plans) unter Berücksichtigung der entsprechenden SDGs (Sustainable Development Goals) zu unterstützen.

 

Die Antragstellung erfolgt zweistufig. Projektskizzen können bis zum 27. September 2018 auf der IKI-Onlineplattform eingereicht werden. Positiv evaluierte Skizzen werden in einem zweiten Schritt zur Antragseinreichung aufgefordert.

 

Die Antragsberechtigung ist weit gefasst und umfasst Antragsteller aus dem In- und Ausland aus den folgenden Bereichen:

 

  • Wirtschaftsunternehmen
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen von Institutionen in den Partnerländern (unter anderem akkreditierte nationale Umsetzungsorganisationen bei internationalen oder multilateralen Organisationen)
  • Internationale und multilaterale Organisationen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken, Organisationen und Programmen der Vereinten Nationen
  • Durchführungsorganisationen des Bundes
  • Nichtregierungsorganisationen

 

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Maria Ueltzen

Europäische Dipl.-Verwaltungsmanagerin (FH)

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