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Solar Power Made in India – Jüngste Maßnahmen der indischen Regierung

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veröffentlicht am 18. August 2021

 

Aufgrund der Unterbrechung von Lieferketten, Lockdowns und des allgemeinen Stillstands der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie hat die indische Regierung ihr „Made in India”-Programm schärfer fokussiert und um das „Self-Reliance India”-Programm erweitert. Dies ist bei den Erneuerbaren Energien insbesondere am Photovoltaikmarkt ersichtlich, den weiterhin günstige Importe aus dem Ausland dominieren. Um in diesem Markt autonomer zu werden, setzt die indische Regierung auf erhöhte Einfuhrabgaben für Importe aus dem Ausland und sektorenspezifische Subventionen für im Inland produzierende Unternehmen.

 

Erhöhte Einfuhrabgaben

Nach mehrfacher Ankündigung der indischen Regierung, den Zollsatz für Photovoltaikprodukte zu erhöhen, steigen die Sätze ab dem 1. April 2022 auf 40 Prozent für Solarmodule und auf 25 Prozent für Solarzellen. Dieser erhöhte Zollsatz ersetzt den vorherigen Schutzzoll von 15 Prozent, den Indien derzeit auf Importe aus China und Malaysia erhebt. Weder wird die Einführung dieses erhöhten Zollsatzes in Etappen erfolgen noch wird es Bestandsschutz für laufende oder bereits ausgeschriebene Projekte geben. Unternehmen, die weiterhin Solarmodule und Solarzellen importieren wollen, müssen die erhöhten Einfuhrabgaben folglich bereits jetzt für laufende und künftige Projekte einplanen.


Die signifikante Erhöhung des Zollsatzes soll dazu beitragen, die lokale Fertigung zu fördern und die billigen Importe aus dem Ausland, insbesondere aus China, zu verringern.

 
Subventionen für produzierende Unternehmen

Um darüber hinaus die lokale Fertigung zu stimulieren, hat die indische Regierung diverse Subventionsprogramme für produzierende Unternehmen insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien aufgelegt. Dazu gehört auch das sog. Production Linked Incentive Scheme „National Programme on High Efficiency Solar PV Modules” („PLI”), das Subventionen für Hersteller von Photovoltaikmodulen vorsieht. Die Vergabe der PLI-Subventionen erfolgt über ein Bieterverfahren, das verschiedene Parameter wie z. B. Produktionskapazität und -umfang, Mindestleistung der Module und Verkaufsumfang berücksichtigt. Je mehr Parameter ein Unternehmen erfüllt, desto mehr wird es bei dem Subventionsprogramm bevorzugt. Im Rahmen des PIL sollen insgesamt 45 Milliarden INR als Subventionen an die Unternehmen fließen. Die Frist zur Abgabe des Subventionsantrags war der 30. Juni 2021, wobei eine über dieses Datum hinausgehende Fristverlängerung abzuwarten bleibt.


Fazit

Die indische Regierung ist bestrebt, insbesondere bei den Erneuerbaren Energien und im Photovoltaikmarkt autonomer zu werden und sich von Importen aus dem Ausland abzunabeln. Dafür schafft sie einerseits mehr Anreize für die Produktion im eigenen Land und sorgt auf der anderen Seite durch hohe Zollsätze dafür, Importe aus dem Ausland unrentabel zu machen. Deutsche Unternehmen sollten sich jetzt in Indien positionieren und die Vorteile der indischen Marktpolitik strategisch nutzen.


 

 

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