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Erfolgreich investieren in Aserbaidschan

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zuletzt aktualisiert am 19. Mai 2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten

 

 

Wie schätzen Sie die derzeitige wirtschaftliche Lage in Aserbaidschan ein?

2020 brach die aserbaidschanische Wirtschaft um 4,3 Prozent ein. Die entscheidenden Faktoren für den Wirtschaftseinbruch waren die Corona-Pandemie sowie niedrige Energiepreise. Die Wirtschaft ist sehr stark von Erdöl und Erdgas abhängig. Das BIP wird daher von den weltweiten Preisen für Öl und Gas beeinflusst.

 

Für 2021 wird ein Wirtschaftswachstum erwartet. Wie hoch und wie schnell die Wirtschaft wieder wachsen wird, hängt davon ab, wie schnell die Corona-Pandemie überwunden wird. Die aserbaidschanische Regierung hat dazu ein Hilfspaket i.H.v. 600 Mio. US-Dollar beschlossen, um die Wirtschaft und die Menschen in Aserbaidschan zu unterstützen.

Wie würden Sie das Investitionsklima in Aserbaidschan beschreiben? Welche Branchen bergen großes Potenzial?

Das Investitionsklima in Aserbaidschan ist sehr gut. Das belegen auch die internationalen Rankings, v.a. das Ranking „Doing Business”, das jährlich von der World Bank veröffentlicht wird. Untersucht wird in erster Linie das Investitionsklima. 2020 hat Aserbaidschan den 34. Platz von 190 untersuchten Ländern belegt.

Die Wirtschaft ist sehr stark von der Gas- und Ölindustrie geprägt. Das will die aserbaidschanische Regierung ändern und andere Branchen entwickeln. Das ist strategisch wichtig, um nicht von den Weltpreisen von Öl und Gas abhängig zu sein.

Folgenden Branchen bergen viel Potenzial und werden ausgebaut:
  • Landwirtschaft;
  • Logistik;
  • Tourismus;
  • Umwelttechnik;
  • IT-Branche;
  • E-Commerce.

Alle aufgeführten Branchen bieten sehr hohe Chancen für die Geschäftsentwicklung für ausländische Investoren.

Welchen Herausforderungen steht ein deutscher Unternehmer beim Engagement in Aserbaidschan gegenüber?

Ausländische Investoren beklagen am meisten die immer noch herrschende Monopolwirtschaft, die Bürokratie in den Ämtern und den weiterhin relativ hohen Grad an Korruption, die die normalen Geschäftsabläufe beeinträchtigen. Dennoch verbessert sich die Situation auch in den Bereichen – aber leider nicht so schnell wie es wünschenswert wäre.

Für Deutschland ist Aserbaidschan der wichtigste Wirtschaftspartner im Kaukasus. Welche Bedeutung hat Deutschland für Aserbaidschan?

Deutschland und Aserbaidschan pflegen schon seit 1992 sehr gute bilaterale Beziehungen. Aserbaidschan gehört zu den zehn wichtigsten Rohöllieferanten Deutschlands. Deutschland ist auch für Aserbaidschan sehr wichtiger Importpartner. Deutschland exportiert v.a. Maschinen, Autos, Werkzeuge sowie Fabrikationsanlagen nach Aserbaidschan. Wie wichtig die gemeinsamen Handelsbeziehungen sind, belegt die Tatsache, dass Deutschland in Baku die einzige Auslandshandelskammer der Region gegründet hat. Beide Länder arbeiten eng zusammen in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung, Umwelt und Klimaschutz sowie in vielen kulturellen Bereichen.

Wie wird sich aus Ihrer Sicht Aserbaidschan weiterentwickeln?

Aserbaidschan wird sich weiterhin sehr gut entwickeln. Durch das große Vorkommen von Öl- und Gas-Reserven bleibt das Land ein sehr wichtiger Partner in der Region.

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