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Besonderheiten beim Verhandeln mit deutschen Mittelständlern für französische Investoren

PrintMailRate-it

veröffentlicht am 2. Februar 2022 | Lesedauer ca. 1 Minute


 

Welche Besonderheiten erwarten französische Unternehmen, die in Deutschland ein inhabergeführtes Unternehmen übernehmen oder sich daran beteiligen?   

Sowohl Frankreich als auch Deutschland sind Länder mit einer langen industriezentrierten Tradition, bei der das Unternehmertum stark im Mittelpunkt steht. Im Gegensatz zu deutschen Unternehmen sind französische Unternehmensstrukturen oft pyramidenförmig aufgebaut, mit kürzeren Entscheidungswegen und einem stärkeren „Top-Down”- als einem „Bottom-Up”-Ansatz. Es ist daher wichtig, dass französische Unternehmen, die die Übernahme eines deutschen Unternehmens in Erwägung ziehen, sich der unterschiedlichen soziokulturellen Entscheidungswege bewusst sind und sie auch bei strukturellen Änderungen berücksichtigen.
 

Was ist zu beachten, wenn französische Unternehmen mit deutschen KMU verhandeln?

In erster Linie sollte eine gegenseitige Vertrauensbasis geschaffen werden, innerhalb derer Vereinbarungen in allen Phasen der Verhandlungen eingehalten werden. So sollten z.B. bereits verhandelte Punkte nicht noch einmal nachverhandelt werden, da dadurch die geschaffene Vertrauensbasis schnell ins Wanken geraten kann. Deutsche KMUs blicken meist auf eine lange, über die Jahre gewachsene Familiengeschichte zurück, jegliche strukturelle Änderung sollte diese Geschichte berücksichtigen und in die Verhandlungen einbezogen werden.
Selbstverständlich wird auch ein hohes Maß an Professionalität und Genauigkeit bei den Verhandlungen erwartet, die eine methodische Vorbereitung und genaue Kenntnis der Merkmale des Unternehmens (Markt, Produkt, Strategie, Humankapital etc.) voraussetzen.

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Nicola Lohrey

Rechtsanwältin, Avocat à la Cour

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