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Kollaboration: Leitmotiv von Legal Tech und digitaler Transformation

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veröffentlicht am 16. September 2020 | Lesedauer ca. 2 Minuten

  

Im Fachbuch „Liquid Legal – Towards a Common Legal Platform” präsentieren juristische Praktiker aus unterschiedlichsten Disziplinen, wie die Arbeit auf dem Rechtsmarkt in Zukunft aussehen kann. Hierbei wird auf den Einfluss der Digitalisierung ebenso eingegangen wie auf neue Methodenkompetenzen aus dem Bereich der modernen Kreativitätstechniken. Gegenstand der Reflexion in jedem einzelnen Autorenbeitrag ist darüber hinaus das Konzept einer Common Legal Platform (CLP), d.h. einer gemeinschaftlichen Arbeitsplattform für juristische Aufgaben.

  

  

 

Methode zum effektiven Wissens- und Erfahrungstransfer in Legal Tech Projekten

Bei der Umsetzung von Legal Tech Projekten kommt einer effektiven Kollaboration eine zentrale Rolle zu. Was nach einer Binsenweisheit klingen mag, ist in der täglichen Projektarbeit eine stets präsente Herausforderung, treffen doch im Legal Tech Kontext gerade in Kanzleien regelmäßig Akteure unterschiedlicher beruflicher Prägung aufeinander.
 

Zwei Fallstudien

Anhand zweier Praxisfälle stellt Herr Schüßler in seinem Beitrag eine Methode zum effektiven Wissens- und Erfahrungstransfer in Legal Tech Projekten vor. Der erste der diskutierten Fälle bezieht sich auf ein internes Kanzleiprojekt, der zweite beleuchtet die Zusammenarbeit mit Mandanten. Dabei liegt im zweiten Fall der Fokus auf einer gelungenen Kollaboration gerade mit eher versteckten Stakeholdern, deren Einfluss auf einen erfolgreichen Projektausgang zwar maßgeblich, aber oftmals nicht einfach zu identifizieren ist.
 

Die Methode selbst – im Beitrag „legal business innovation journey“ genannt – orientiert sich an juristischen Methoden und kombiniert sie mit modernen Kreativitätstechniken. In den Fallbeispielen wird gezeigt, wie mit diesem pragmatischen Ansatz in juristischen Digitalisierungsprojekten die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert und die häufig vorhandene „Sprachbarriere“ zwischen den Beteiligten überwunden werden kann. Dabei schafft eine übergreifende Arbeitsstruktur Orientierung und hilft, Komplexität im Projekt überschaubar zu machen, gleichzeitig bleibt genügend Raum für kreatives Arbeiten erhalten.
 

Flexibler Einsatzbereich

Das vorgestellte Format ist in Umfang und Anwendungsbereich flexibel. Es eignet sich für einen einstündigen Workshop gleichermaßen wie für länger andauernde Projektarbeit und kann zur Optimierung bestehender Prozesse ebenso wie zur Findung von Ideen für neue Geschäftsmodelle bzw. dem Erkennen von Potential für technologische Anwendungen eingesetzt werden.
 

Roadmap für folgende Umsetzungsschritte

Flankierend werden kollaborative Visualisierungen von Prozessen ebenso berücksichtigt wie die Reflexion verschiedener Nutzersichten und Erwartungen sowie Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Projektergebnisse effektiv festhalten kann. Hierdurch eignet sich die vorgestellte „legal business innovation journey“ auch zur Erstellung einer Roadmap für folgende Umsetzungsschritte.

 

 

“Harmonia Est Discordia Concors: A Little War Story About LegalTech Implementation and Collaboration“ – Beitrag von Rechtsanwalt Sebastian Schüßler in der Publikation “Liquid Legal – Towards a Common Legal Platform
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