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Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe: Förderung von Mukoviszidose-Patienten in Tschechien

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zuletzt aktualsiert am 20. Dezember 2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten

 

Der tschechische Verband für Mukoviszidose-Patienten wurde 1992 von Eltern von an Mukoviszidose erkrankten Kindern mit dem Ziel gegründet, sich zu­sam­men­zu­schlie­ßen und ihre Erfahrungen mit der Krankheit austauschen zu können. Der Ver­band bie­tet den Betroffenen und ihren Familien soziale Beratung sowie finanzielle und ma­te­ri­el­le Unterstützung an und organisiert Veranstaltungen für die Öffent­lich­keit. Bereits im November 2019 engagierte sich die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kin­der­hil­fe ge­mein­sam mit Kolleginnen und Kollegen von Rödl & Partner Prag für die Einrichtung. Dank der Unterstützung konnten 2021 erneut zehn Atem- bzw. Inhaliergeräte für erkrankte Kinder angeschafft werden.

Mukoviszidose: Krankheitsbild und Therapie

Mukoviszidose (auch „zystische Fibrose“ genannt) ist eine vererbbare Krankheit, die lebenswichtige Funktionen wie die Atmung und Verdauung beeinträchtigt. Die Lunge der Patienten, die an Mukoviszidose leiden, produziert einen zähen bzw. dicken Schleim, der die Ansiedlung von spezifischen Bakterien begünstigt. Die Betroffenen haben Probleme mit der Atmung und sind auf Antibiotika angewiesen, gegen die die Bakterien allerdings oft bereits resistent sind. Auch die Bauchspeicheldrüse ist betroffen: Die Patienten haben eine gestörte Verdauung, sie müssen spezielle Nahrung sowie Vitamine und Enzyme in Kapseln zu sich nehmen. Die Krankheit manifestiert sich i.d.R. in den ersten Lebensmonaten bzw. -jahren und gilt bisher leider als unheilbar.

 

Durch eine intensive Therapie kann die Lebensqualität der Patienten verbessert werden – jedoch ist sie sehr aufwendig. Sie umfasst tägliche Inhalationen, eine Atemphysiotherapie sowie das Einnehmen zahlreicher Medikamente. Als letzte Möglichkeit kommt eine Lungentransplantation in Betracht. Dank der Therapie-Fortschritte steigt die Lebenserwartung der Patienten mit Mukoviszidose kontinuierlich an. In der Tschechischen Republik sind etwa 500 Kinder von der Krankheit betroffen.

 

Wiederholte Spende von Inhalier- und Atemgeräten

Sowohl die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe als auch die Rödl & Partner-Kolleginnen und Kollegen in Tschechien haben den Verband für Mukoviszidose-Patienten bereits in der Vergangenheit unterstützt und wissen, wie schwer es ist, mit der Krankheit zu leben. Aus diesem Grund hat sich die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe 2019 entschieden, betroffene Kinder zu unterstützen und 22 Atem- bzw. Inhaliergeräte zu spenden. Inspiriert von der großzügigen Spende der Stiftung hat sich die Niederlassung von Rödl & Partner in Prag entschlossen, die Spendensumme zu verdoppeln und zusätzlich ein spezielles Gerät namens „Simeox“ anzuschaffen. Die Simeox-Therapie ermöglicht Patienten mit chronischen Lungenerkran­kungen (wie Mukoviszidose) effektives und komfortables Mobilisieren von Bronchialsekret für befreiteres Atmen.

 

Mit einer weiteren Spende in Höhe von 2.034,21 Euro konnten 2021 zehn weitere Atem- bzw. Inhaliergeräte für die an Mukoviszidose erkrankten Kinder angeschafft werden. Wir sind sehr dankbar, dass wir so den Alltag von noch mehr Kindern ein Stück weit erleichtern konnten.

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