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Investitionsführer Mosambik

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veröffentlicht am 15. April 2021

  

Die Republik Mosambik ist vor allem durch ihr enormes Reichtum an Erdgasvorkommen sowie zahlreicher bedeutender Rohstoffe, wie Metalle und Mineralien, die überwiegend noch unerschlossen sind, bekannt. Hinzu kommt die strategisch gute Lage am Indischen Ozean. Diese Faktoren haben mittlerweile auch das Interesse ausländischer Direktinvestitionen geweckt. In der südlichen Afrikaregion gilt Mosambik als ein Land mit zunehmenden wirtschaftlichen Chancen.

 

  

  
 

Zugleich ist die Volkswirtschaft des Landes mit einem Bruttoinlandsprodukt mit lediglich rund 15 Milliarden USD noch sehr gering. Hinzu kommt, dass rund die Hälfte der mosambikanischen Bevölkerung noch unterhalb der Armutsgrenze lebt, die kaum Zugang zur Strom- und Wasserversorgung hat. Zu den wesentlichen Herausforderungen Mosambiks gehören vor allem die hohe Bürokratie, Korruption und Arbeitslosigkeit sowie die hohen Staatschulden des Landes, die bewältigt werden müssen. Folglich ist noch viel umzusetzen, da viele Bereiche entwickelt und aufgebaut werden müssen. Dazu zählen bspw. die Modernisierung der Landwirtschaft, die – neben weiteren Wirtschaftssektoren – in hohem Maße auf Importe von Fertigprodukten aus dem Ausland angewiesen ist (hoher Importbedarf). Hinzu kommen die innerafrikanischen Handelshemmnisse, die dazu geführt haben, dass der überwiegende Teil der Nahrungsmittel und Fertigprodukte sogar außerhalb Afrikas eingeführt werden müssen. Die mosambikanische Regierung hat in den letzten Jahren wichtige Maßnahmen umgesetzt, damit sich die Wirtschaft stärker entwickeln bzw. wachsen kann, insbesondere im Agrarsektor (Produktion + Verarbeitung) sowie notwendige Reformen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen eingeleitet. 

Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Beschleunigung der Verfahren für die Erstattung der Mehrwertsteuer und die einseitige Methode zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen für gebietsansässigen Unternehmen. Um öffentliche Staatseinnahmen zu generieren, ist denkbar, dass einzelne staatliche Unternehmen zukünftig privatisiert werden. Die durch die Rohstoff-Förderung (Erdgasförderung und Bergbau) durch ausländische Investitionen generierten Staatseinnahmen könnte sich das Land zudem wirtschaftlich stabilisieren.

Deutsche Technologie, die aufgrund ihrer Zuverlässigkeit einen besonders guten Ruf in Mosambik genießt, könnte zudem eine Lösung für die Stromversorgung des Landes sein, vor allem im Bereich der Erneuerbaren Energien (Wind und Wasser), bspw. durch die Bereitstellung von Solartechnik. 

Aufgrund der bestehenden Handelshemmnisse ist es keine Seltenheit, dass sich deutsche Unternehmen über Portugal sowie über Südafrika sich den mosambikanischen Markt erschließen. Die Sprache, die Kenntnis lokaler Besonderheiten sowie die räumliche Nähe über Südafrika sind hierbei strategische Vorteile.

     


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Grit Campos Nave

Dipl.-Betriebswirtin (FH), Dipl.-Finanzierungs- und Leasingwirtin (VWA), Länderkoordinatorin

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