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Mergers & Acquisitions: Mehrwerte schaffen durch den Einbezug von Bera­tungs­ge­sell­schaften

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zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2021 | Lesedauer ca. 3 Minuten


Deutsche Kon­zerne expandieren weltweit über Unter­nehmens­käufe und -verkäufe. Sowohl der Ver­kauf als auch der Kauf eines Unter­nehmens sind komplexe Vorgänge, insbesondere, wenn Trans­aktionen grenz­über­schreitend und mehrere Länder betroffen sind. Oft verfügen kapital­markt­orientierte Unter­nehmen- oder Unter­nehmens­gruppen zwar über eigene Experten oder sogar ganze M&A-Abteil­ungen. Dennoch ist die eigene Personal­decke oft nicht aus­reichend, um alle relevanten Themen­stellungen im In- und Ausland einer solchen Trans­aktion abzu­decken.


Der Erfolg oder Misserfolg einer Transaktion hängt somit maßgeblich von der Auswahl der richtigen Berater ab, die das eigene Team unterstützen können. Je nachdem, ob man auf der Verkäufer- oder auf der Käuferseite tätig ist, handelt es sich u.a. um: Corporate Finance-Berater, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschafts­prüfer. Corporate Finance-Berater werden von Verkäufern i.d.R. mit der Suche eines Käufers sowie der Strukturierung des gesamten Verkaufsprozesses bzw. von Käufern mit der Suche geeigneter Zielgesellschaften beauftragt. Wirtschaftsprüfer kümmern sich auf der Verkäuferseite häufig um die Unternehmensbewertung und die Bereinigung bewertungsrelevanter Sachverhalte. Auf der Käuferseite wird ihr Know-how regelmäßig zur Plausibilisierung der vorgelegten Planungen sowie bei der Financial Due Diligence gebraucht. Aufgabe des Steuerberaters ist die steuerrechtlich optimale Strukturierung der Transaktion und für den Käufer darüber hinaus die Durchführung der Tax Due Diligence. Den Rechtsanwälten obliegt die rechtliche Strukturierung der Transaktion, die Erstellung und Verhandlung aller relevanten Dokumente sowie die Durchführung der Legal Due Diligence für den Käufer.

Verkäufer und Käufer stehen daher vor der Aufgabe, unter den vielen Anbietern entsprechender Leistungen die für sie passenden Berater zu finden. Bereits bei einer rein nationalen Transaktion können das schon bis zu vier unterschiedliche Berater sein, im Falle internationaler Übernahmen kann sich die Anzahl noch vervielfachen. Die Suche nach den richtigen Beratern kann sehr zeitintensiv sein. Sie kann ggf. noch durch Sprachbarrieren und (was nicht unterschätzt werden darf) durch kulturelle Barrieren erschwert werden.

Als besonders geeignet gelten Beratungsgesellschaften, die sowohl in Deutschland als auch im betroffenen Ausland über Standorte verfügen. Doch selbst, wenn das der Fall sein sollte, beschränkt sich deren weltweites Spektrum häufig auf einige der erforderlichen Dienstleistungen wie Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung, sodass die übrigen Bereiche von anderen Beratungsunternehmen abgedeckt werden müssen. Hat man die passenden Berater schließlich gefunden, müssen mit ihnen der genaue Leistungsumfang und im Falle von Due Diligence-Prüfungen die Art der Berichterstattung sowie die Sprache, in der der Bericht erstellt werden soll, abgestimmt werden.

Ideal wäre es somit, einen Partner an seiner Seite zu haben, der nicht nur alle Facetten einer Transaktion in Deutschland und weltweit abdeckt, sondern auch noch das gesamte Projekt in Abstimmung mit der M&A-Abteilung des Mandanten steuern kann.

Rödl & Partner ist das einzige weltweit tätige Beratungsunternehmen, das in nahezu allen für unsere Mandanten relevanten Ländern mit eigenen Standorten vertreten ist und in nahezu jedem Standort sämtliche für Transaktionen erforderlichen Tätigkeiten erbringen kann. Um sicherzustellen, dass der Mandant sich nicht mit mehreren Ansprechpartnern abstimmen muss, gibt es in jedem Projekt einen zentralen Ansprechpartner, den sog. Kümmerer. In Abhängigkeit der mit der Transaktion verbundenen Aufgabenstellung kommen dafür Consultants, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in Frage. Von zentraler Bedeutung ist, dass er aus der Perspektive der unternehmerischen Entscheidung des Mandanten heraus einen optimalen Transaktionsprozess garantiert. Das kann auch die Empfehlung beinhalten, von der Übernahme Abstand zu nehmen, falls etwa bei der Due Diligence negative Erkenntnisse zutage treten. Der Kümmerer organisiert zunächst die Abgabe eines einheitlichen internationalen Angebots für sämtliche von Rödl & Partner bei der Transaktion zu erbringenden Leistungen von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Consultants.

Der Kümmerer sorgt zudem für die Einhaltung des Zeitplans der Transaktion sowie für eine einheitliche und integrierte Berichtsstruktur. Er klärt mit dem Mandanten den genauen Untersuchungsumfang in den jeweiligen Ländern um sicherzustellen, dass zielorientiert geprüft und gearbeitet wird. Unabhängig davon, wie groß das Land und das Budget der Transaktion sind. Mindestens ein Kollege spricht immer Deutsch, Sprachbarrieren entfallen damit. Auf Wunsch des Mandanten können Berichte und Unterlagen auch auf Deutsch verfasst werden. Unsere Berater kennen die rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort, können aber auch die Auswirkungen (etwa bei der Rechtsformwahl) auf die Käuferseite in Deutschland beurteilen. Letztlich obliegt dem Kümmerer die Einhaltung des vereinbarten Budgets. Er kontrolliert es regelmäßig und gibt dem Mandanten Wasserstandsmeldungen. Ist absehbar, dass die Budgets überschritten werden, teilt er das rechtzeitig mit. So ist sichergestellt, dass der Mandant am Ende keine unangenehme Überraschung erlebt. Für ihn führt das zu Planungs- und Kostensicherheit.

Der Zusammenhang gilt sowohl für die Begleitung auf der Verkäuferseite, wenn z.B. ein Konzern einen Unter­nehmensteil veräußert, als auch für die Käuferseite, falls ein Unternehmen einen Wettbewerber übernimmt, in neue Märkte im Ausland vordringt oder durch einen Zukauf Know-how hinzugewinnen will. Unsere Kenntnis mittelständisch geprägter Weltmarktführer, unsere interdisziplinäre Herangehensweise sowie unsere Fähigkeit, grenzüberschreitend tätig zu werden, bleiben allemal gefragt.

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