Änderung im russischen Vertragsrecht

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Quelle: Moskauer Deutscher Zeitung, Nr. 14 (453) 3. August, S. 5

Der Entwurf einer Änderung des Zivilgesetzbuches zur Regulierung von Darlehensverträgen wurde am 14. Juli in dritter Lesung verabschiedet. Bisher galt ein Darlehensvertrag mit dem Moment der Übergabe von Geld oder anderen Sachen als geschlossen.

Laut der Änderung gilt ein Vertrag als geschlossen, wenn die Parteien eine wichtige Bedingung vereinbaren: den Darlehensbetrag bzw. die Anzahl der zu übergebenden Sachen. Zudem werden Situationen definiert, in denen eine juristische Person als Darlehensgeber berechtigt ist, vollständig oder teilweise vom Vertragzurückzutreten. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes wird ein Darlehensvertrag zum Konsensualvertrag, wenn das Darlehen von einer juristischen Person gewährt wird.

Diese Änderung gilt nicht für natürliche Personen.
 
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