Haftung eines russischen Generaldirektors bei unvernünftigem und ungewissenhaftem Handeln

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​Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung, Nr. 6 (469) März 2018, S. 5

Laut Zivilgesetzgebung muss ein Generaldirektor im Interesse der Gesellschaft vernünftig und gewissenhaft handeln. Ein Beispiel für eine Verletzung dieser Pflicht ist im Erlass Nr. 13 AP-14756/2017 vom 30. August 2017 des Arbitragegerichts Nordwest aufgeführt. In der Verhandlung einer Klage einer OOO gegen den Generaldirektor verpflichtete das Gericht diesen zur Erstattung von Verlusten in Höhe von 20 Mio. Rubel.

Er hatte im Namen der Gesellschaft einen Vertrag zur Erstellung eines Baukonzepts für ein Kraftwerk abgeschlossen. Das Konzept wurde bereits nach der teilweisen Erfüllung des Vertrages angenommen und entsprach darüber hinaus nicht den Objektparametern. Diese Umstände dienten als Grundlage dafür, die Handlungen des Generaldirektors als nicht vernünftig und gewissenhaft einzustufen.
 

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Marina Yankovskaya

Juristin, Leiterin Gesellschaftsrecht (Russland)

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