Steuerrisiken bei Aufwendungen in Russland

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Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung, Nr. 18 (457) September 2017, S. 5

 

Die Muttergesellschaft hat ihrer russischen Tochtergesellschaft Darlehen für den Einkauf von Waren bei verbundenen Personen gewährt, die anschließend mit Zahlungsaufschub an den Käufer veräußert werden.

 

Das Gericht folgte der Steuerbehörde darin, dass das durch ein Darlehen aufgefüllte Umlaufvermögensdefizit im Ergebnis der Gewährung von Zahlungsaufschüben von den Käufern künstlich gebildet wurde. Es hob die Darlehenszinsen aus den abzugsfähigen Aufwendungen der Gesellschaft auf, obwohl die Thin-Cap-Vorschriften eingehalten wurden. In dieser Sache haben die Steuerbehörde und das Gericht den Rahmen der Finanzkontrolle überschritten und in die Wirtschafts tätigkeit der Gesellschaft eingegriffen, so der Entscheid des OG vom 9. August 2017. 

 

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