Subsidiäre Haftung im Insolvenzfall von russischen Organisationen

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Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung, Nr. 1 (464) Januar 2018, S. 5
  
Am 21. Dezember 2017 erläuterte das Plenum des Obersten Gerichts der Russischen Föderation die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der subsidiären Haftung der kontrollierenden Personen von insolventen Organisationen. Um festzustellen, ob der Schuldner unter Kontrolle steht, werden nicht nur formale Merkmale der Verbundenheit, sondern auch das Ausmaß des Einflusses auf die Entscheidungen des Schuldners berücksichtigt.

 

Darüber hinaus können auch fiktive Geschäftsleiter sowie Dritte, die ein erhebliches Vermögen des Schuldners im Rahmen eines Rechtsgeschäfts mit dem Geschäftsleiter des Schuldners erhalten haben, haftbar gemacht werden. Eine kontrollierende Person haftet dagegen nicht, wenn diese ein gewöhnliches Geschäftsrisiko eingegangen ist und keine Verletzung der Rechte der Gläubiger beabsichtigt hat.
  

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Roman Gromovoy

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