Spanien: Kreislaufwirtschaft auch für „Erneuerbare Energien“

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​veröffentlicht am 11. März 2022 | Lesedauer ca. 1 Minute

 

„Eine ressourceneffiziente Wirtschaft stärkt unsere strategische Autonomie und verringert die Anfälligkeit für globale Krisen", so die Vizepräsidentin Teresa Ribera.

 

   

Der spanische Ministerrat hat am 8. März 2022 ein Finanzpaket zur Kreislaufwirtschaft beschlossen. Damit soll der Übergang zu einem effizienten und nachhaltigen Produktionssystem in der Industrie beschleunigt werden.

Das Projekt „PERTE EC" (Proyecto Estratégico para la Recuperación y Transformación Económica en economía circular) fokussiert drei Ziele der spanischen Kreislaufwirtschaft: die Verbesserung des Ökodesigns von Produkten, um sie von Anfang an haltbar und reparierbar zu machen sowie um Abfälle zu reduzieren, die Verbesserung der Abfallwirtschaft durch Aufbereitungsanlagen sowie die Verbesserung von Recycling und Wiederverwendung von Rohstoffen zur Produktion neuer Waren.

 

Um diese Ziele zu erreichen, werden bis zum Jahr 2026 Finanzhilfen in Höhe von mehr als 1,6 Milliarden Euro für öffentliche und private Investitionen bereitgestellt.

 

Im Einzelnen werden unternehmensbezogene Maßnahmen im Produktionsprozess – bestehend aus der Verringerung des Verbrauchs an neuen Rohstoffen, dem Ökodesign, der Abfallwirtschaft sowie der Digitalisierung - gefördert. Zum anderen erhalten Schlüsselsektoren der Wirtschaft – Textil und Mode, Kunststoffe und erneuerbare Energien – spezielle Förderungen.

 

Die Textil- und Kunstoffsektoren sollen durch die Beihilfen in die Lage versetzt werden, sowohl in Technologie wie auch Infrastruktur zur Entwicklung und Verwendung umweltfreundlicher Rohstoffe und deren Wiederverwendung zu investieren.

 

Im Bereich erneuerbaren Energien bezieht sich die Förderung auf die Vermeidung und Bewirtschaftung von Abfällen. So sollen Komponenten wie Windturbinenblätter, Photovoltaikmodule und Speichermedien (Batterien/Akkumulatoren) in ein Kreislaufproduktions- und Wiederverwendungssystem integriert werden. Speziell bei der Aufbereitung von Batterien soll die Rückgewinnung von wertvollen Materialien erleichtert und die Entwicklung der Weiterverwertung von Batterien aus der Elektromobilität gefördert werden.

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Dr. Jochen Beckmann

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