Rödl & Partner kooperiert mit IDG Research Services bei IDG-Studie 2019

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  • Geschäft der Managed Service Provider wird weiter zunehmen
  • Unternehmen lagern Services aus, um sich auf Kernbereiche zu konzentrieren
  • Datenschutz & Cyber Security zentrale Themen

 

Stuttgart, 11.6.2019: Der Bedarf an Managed Services Betreibern wird in Zukunft weiter zunehmen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der IDG-Studie 2019, bei der die Rödl IT Operation GmbH mit dem IDG Research Institute kooperierte. „Im gleichen Maß, wie die Digitalisierung die Komplexität und den Aufwand für die Unternehmen nach oben treibt, steigt der Bedarf nach externen Dienstleistern, die die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen”, erklärt Markus Merk, Geschäftsführer der Rödl IT Operation GmbH.

 

Gefragte Managed Services

Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie umfassend Unternehmen bereit sind, in die Zukunftsfähigkeit ihrer IT, Geschäftsprozesse und Produktionsverfahren zu investieren. So wird die grundsätzliche Entscheidung, Managed Services in Anspruch zu nehmen, in den Unternehmen weitestgehend zentral getroffen. Entweder ausnahmslos (39 Prozent), sobald eine bestimmte Budgetgrenze überschritten wird (31 Prozent), oder, wenn das Projekt von besonderer strategischer Relevanz ist (18 Prozent).

 

Knapp 15 Prozent aller Unternehmen unterhalten aktuell eine Geschäftsbeziehung mit einem einzigen externen Provider. Gut 40 Prozent arbeiten mit zwei bis drei Dienstleistern zusammen, mehr als 30 Prozent sogar mit vier bis fünf Anbietern.

 

Für 32 Prozent der Unternehmen spielt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis die wichtigste Rolle im Auswahlverfahren, immerhin fast ein Viertel sieht hier bei den Providern noch Verbesserungspotenzial. Merk: „Das Thema Kosten nimmt immer noch den vorderen Platz ein, jedoch ordnen die Teilnehmer Vertrauen, Lösungsorientierung und Kundennähe direkt nach diesem Punkt ein.”

 

Datenschutz im Fokus

Für mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen sind Datenschutz und Cyber Security zentrale Handlungsfelder. Der deutliche Zuwachs (zum Vorjahr rund 30 Prozent) dürfte mit dem Inkrafttreten der EU-Datenschutzrichtlinie (DSGVO) und der anhaltend großen Gefahr durch Cyber-Angriffe zusammenhängen.

 

Lange Zeit waren zudem Sicherheitsthemen ebenfalls vorherrschende Argumente dafür, nicht mit einem der großen Hyperscaler (Standort des Rechenzentrums beziehungsweise Datenhaltung und -verarbeitung im nicht-europäischen Ausland) zusammenzuarbeiten. Auch wenn Amazon & Co. längst mit dem Bau weiterer Rechenzentren in Europa nachgebessert haben und die Attraktivität einer Zusammenarbeit deutlich gestiegen ist, ist Security immer noch der Knackpunkt einer Entscheidung pro oder kontra.

 

Hyperscaler liefern Standard-Services

So bewerten rund 58 Prozent der Unternehmen die Angebote großer Hyperscaler wie Amazon Web Services oder Microsoft als sehr attraktiv oder zumindest attraktiv. „Wir betrachten die Leistungstiefe dieser Hyperscaler differenziert", sagt Merk. „In den meisten Fällen hilft ein erfahrener Managed-Services-Provider, um die Dienste zielorientiert einzusetzen.”

 

Merk unterstreicht, dass in seiner Wahrnehmung Cloud-Hyperscaler heute vorwiegend Standard-Services liefern, die Managed Service Provider aber für den Service direkt am Kunden verantwortlich zeichnen. „Der MSP verbaut die Services der Public-Cloud-Anbieter mit seinen selbst erbrachten Services aus der Private-Cloud in einer hybriden Landschaft, die er für seine Kunden managed. Erfolgreich werden die MSP's sein, die partnerschaftlich auf Augenhöhe agieren können,” so Merk. „Eine gemeinsam erarbeitete Roadmap und das Verstehen der Prozesse zwischen Managed Services Provider und Kunde sind die Basis für nachhaltigen Erfolg und Entwicklung in der Digitalisierung.”

 

Starke Nutzung von Cloud-Services

Ein weiteres Studienergebnis betrifft die Nutzung von Cloud-Services, die in zwei Dritteln der Unternehmen inzwischen zum Tagesgeschäft gehört. Ein Großteil der Unternehmen möchte in den kommenden zwölf Monaten die Inanspruchnahme von IT-Bezugsmodellen aus der Cloud deutlich stärker (23 Prozent) oder zumindest stark (48 Prozent) intensivieren. Bemerkenswert ist auch, dass die Wolke inzwischen über alle Unternehmensgrößen hinweg populär ist: Knapp 63 Prozent der Firmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern sind in der Cloud und bei den größeren Unternehmen sind es mehr als 70 Prozent.

Kontakt

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Markus Merk

Geschäftsführer, Rödl IT Operation GmbH, cloudgermany.de GmbH

Partner

+49 711 7819 144 30

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