Rödl & Partner legt Studie über Bewertungspraxis von Venture Capital-Gebern in Kooperation mit der TH Nürnberg erneut auf

Nürnberg, 26.11.2018: Rödl & Partner hat eine Studie über die Bewertungspraxis von Risikokapitalgebern in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg erneut aufgelegt und um die Vertragsgestaltung bei Venture Capital-Investitionen erweitert. Die Studie untersucht die Herangehensweise von Venture Capital- und Corporate Venture Capital-Gebern zur Wert- und Preisfindung von Start-up Unternehmen – etwa bei Finanzierungsrunden in Abhängigkeit der jeweiligen Lebenszyklusphase. Sie macht die Best Practices und auch Unterschiede zwischen Corporate VCs und VCs transparent und hilft Rödl & Partner dabei, seine Dienstleistungen im Umfeld von Start-ups und VC-Investoren weiterzuentwickeln.

 

Auf Seiten von Rödl & Partner zeichnete sich Cyril Prengel hauptverantwortlich für die Studie, auch Christoph Lebschi war maßgeblich involviert. Federführend seitens der TH Nürnberg waren als Co-Autoren der Studie Prof. Dr. Dirk Honold und Patrick Hümmer beteiligt. Die detaillierten Ergebnisse der Studie werden schrittweise in unterschiedlichen Publikationen veröffentlicht.

  

Gesamtvolumen von ca. 850 Mio. Euro

Bei der Erweiterung der erstmals im Jahr 2014 aufgelegten Studie wurden unter anderem verschiedene VC-Manager befragt, die meist über sehr viel Erfahrung verfügen und überwiegend kleine und mittelgroße Fonds betreuen. Die Teilnehmer der Studie stammen alle aus Deutschland oder haben mindestens einen Sitz dort und schließen nach eigenen Angaben im Jahr ca. 230 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von ca. 850 Mio. Euro ab.

 

Die Schwerpunkte der Investitionen liegen im Bereich der Early Stage mit Start-Up und Seed Phase sowie Expansion Stage und entfallen auf Branchen wie Industrie 4.0 und Software as a Service.

 

Ein großer Teil des Bewertungsprozesses der Teilnehmer entfällt auf die qualitative Analyse des Managements, des Produkts bzw. der Technologie, des Marktes und auf weitere Kriterien. 

  

Erstmalige interdisziplinäre Brücke

Mit dem neuen Teil zur Vertragsgestaltung bei Venture Capital-Investitionen schlägt die Studie erstmalig die interdisziplinäre Brücke zwischen der Bewertungspraxis und der rechtlichen Ausgestaltung von Finanzierungsrunden in Beteiligungsverträgen.

 

Die Erkenntnisse aus beiden Themengebieten ermöglichen neue Erkenntnisse zur Verbesserung von Bewertungsverfahren und Anteilsbewertungen bei Finanzierungsrunden unter Beachtung des Einflusses marktüblicher Vertragsklauseln.

  

Detaillierter Einblick in Best Practices

Die Studie hat insbesondere die folgenden Fragestellungen im Einzelnen untersucht:

 

  • Gewinnung der relevanten Informationen für die Bewertung der VC Portfoliounternehmen – u.a. die Durchführung von Due Diligence über den VC Geber oder externe Dienstleister.
  • Bedeutung qualitativer und quantitativer Bewertungsparameter für die Investitionsentscheidung.
  • Einfluss verschiedener Variablen auf den finalen Unternehmenspreis in der Kaufpreisverhandlung.
  • Anwendung verschiedener Sonderrechte in den Beteiligungsverträgen.
  • Ausgestaltung verschiedener Sonderrechte.

   

Die Ergebnisse der Studie zeigen sowohl Unterschiede zwischen Corporate VCs und VCs als auch abweichende Vorgehensweisen in Abhängigkeit der Finanzierungsrunde.

 

 Kontakt

Cyril Prengel

EMBA (M&A), Certified Valuation Analyst (CVA)

Partner

+49 911 9193 3350
+49 911 9193 3359

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