Rödl & Partner unterstützt Rotkreuz-Schwesternschaft Coburg e.V. im vorläufigen Insolvenzverfahren

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​​​​​​​​Coburg, 2. Februar 2017. Die Schwesternschaft Coburg vom Bayerischen Roten Kreuz - Marienhaus - e.V. (‚SW Coburg’) hat am 31. Januar 2017 beim Amtsgericht Coburg einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Amtsgericht ist dem Antrag gefolgt und hat Klaus-Christof Ehrlicher, Fachanwalt für Insolvenzrecht bei der Coburger Kanzlei Linse & Ehrlicher, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Unterstützt werden die Beteiligten in diesem Verfahren von Rödl & Partner unter der Federführung des Rechtsanwalts und Sanierungsexperten Norman Lenger, LL.M. und Philipp Köppe, MHBA. Rödl & Partner verfügt über ausgewiesene Expertise bei der Restrukturierung und Begleitung von krisennahen Mandaten in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft​.

 
Die SW Coburg bietet auf freigemeinnütziger Basis soziale Dienstleistungen in den Bereichen Seniorenpflege und Betreuung, Aus- und Weiterbildungsangebote im Bereich Altenpflege sowie der Pflegepersonalgestellung an. Zusammen mit dem Seniorenwohnzentrum der Rotkreuz-Schwesternschaft betreibt der Verein eine eigene Altenpflegeeinrichtung sowie zwei Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Darüber hinaus sind die Beschäftigten über die Mitgliedergestellung in Einrichtungen anderer Träger tätig, z. B. bei Kliniken und medizinischen Einrichtungen in der Region.

 
Während des Insolvenzverfahrens laufen die Betreuung und Pflege der rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenwohnzentrums unverändert weiter. Gleiches gilt für den Unterricht in den Ausbildungseinrichtungen der SW Coburg. Der vorläufige Insolvenzverwalter kümmert sich nun umgehend um das Insolvenzgeld für die rund 390 Mitglieder, Angestellten und Auszubildenden der SW Coburg und setzt sich mit der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung. In den kommenden Wochen wird er Gespräche mit allen Beteiligten führen, um Lösungsoptionen zu eröffnen und die Arbeitsplätze zu sichern.

 
Zum 1. Januar 2017 hatte der Hauptgestellungspartner des Vereins allen 540 dort beschäftigten Mitgliedern der SW Coburg eine Festanstellung angeboten. Viele Mitglieder nahmen dieses Angebot an. Damit wechselten zu Jahresbeginn etwa 500 der zuvor rund 940 Mitglieder den Arbeitgeber. Der SW Coburg fehlten dadurch seit Januar 2017 die Einnahmen aus dem Gestellungsentgelt und die Mitgliedsbeiträge von mehr als der Hälfte der vorherigen Mitglieder. Eine wesentliche Säule zur Finanzierung des Vereins und seiner Einrichtungen brach damit in kürzester Zeit weg.
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Kontakt

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Norman Lenger, LL.M.

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Zertifizierter Compliance Officer, Zertifizierter IT-Compliance Manager

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