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Rödl & Partner veröffentlicht Frühjahrs-Ergebnisse 2021 seines Weltmarktführerindex Deutschland

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  • Geschäftsklima wird positiver beurteilt als im Herbst 2019
  • Corona legt als dominierende Gefahr für die Globalisierung nochmal zu
  • Asien bleibt Wachstumsmotor, USA und Europa holen auf
  • Sehr schlechte Noten für die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

  
Nürnberg, 20.5.2021: Laut Frühjahrs-Umfrage 2021 zum Rödl & Partner-Weltmarktührerindex Deutschland hat sich das allgemeine Geschäftsklima in Deutschland erneut merklich erholt: Der aktuelle Indexwert erreicht mit 53,87 Prozent Vor-Corona-Niveau (Herbst 2020: 44,85 Prozent, Frühjahr 2020: 35,9 Prozent, Herbst 2019: 48,50 Prozent, Frühjahr 2019: 59,2). Fast 84 Prozent der Weltmarktführer betrachten die Lage als „akzeptabel“ und besser (Herbst 2020: 55 Prozent).

Nur noch 3,2 Prozent charakterisieren das Geschäftsklima als „katastrophal“ bzw. „miserabel“ (Herbst 2020: 6,1 Prozent). Dennoch spaltet Corona in Gewinner und Verlierer. Ein Weltmarktführer kommentierte: „Man kann im Moment nicht wissen, was die Regierenden als nächstes unternehmerfeindlich planen“.

Zusammen mit der Universität St.Gallen befragte Rödl & Partner die deutschen Weltmarktführer schon zum siebten Mal.

Die eigene internationale Geschäftstätigkeit beurteilen derzeit 11,5 Prozent der Teilnehmer mit „schwach“ bis „sehr schwach“: (Frühjahr 2020: 72 Prozent). 88,5 Prozent antworteten (Frühjahr 2020: 28 Prozent) mit „stabil“ und besser. Die Auslandsnachfrage wird als „insgesamt erfreulich“ eingestuft.

Signifikantes internationales Wachstumspotenzial wird nach wie vor insbesondere in Asien gesehen (57,4 Prozent nach 75 Prozent im Herbst 2020). USA (19,7 Prozent nach 7,8 Prozent) und Europa (13,1 Prozent nach 7,8 Prozent) holen auf.

Auf die Frage „Was ist momentan die größte Gefahr für die Globalisierung?“ antworten trotz einiger Impf-Erfolge (Mehrfachnennungen) knapp 82 Prozent mit „Corona“ (Herbst 2020: knapp 70 Prozent). 50 Prozent geben zusätzlich politische Unsicherheiten (nach 36 Prozent) und 30 Prozent (nach 10,6 Prozent) Wirtschafts-Sanktionen an.

Signifikant verschlechtert haben sich die Bewertungen für die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesregierung. In Schulnoten ausgedruckt, fällt das Zeugnis nur noch mit 3,7 aus (Herbst 2020: 3,2). „Mangelhaft“ + „Ungenügend“: sagen 41 Prozent (Herbst 2020: 15,2 Prozent).

„Der Staat schmeißt das Geld raus und uns Unternehmen werden weiter höhere Kosten aufgebrummt“, führt ein Weltmarktführer aus. Ein anderer ergänzt: „miserable Vorbereitung und Reaktion auf die Pandemie, inkonsequentes, wenig plausibles und planloses Krisenmanagement, dadurch Vergeudung von Staatsgeldern, Beschädigung von Handel, Tourismus etc.“


Fliehkräfte

“Unsere Umfrage hat gezeigt, dass Nachhaltigkeit und Augenmaß in der Politik vermisst werden. Zudem tritt das Spannungsverhältnis zwischen der erhöhten Corona-Gefahr für die Globalisierung und der gleichzeitigen Verbesserung des Geschäftsklimas in Deutschland offen zutage. Insgesamt wissen die Weltmarktführer das Umfeld in Deutschland aber noch zu schätzen”, erläutert Prof. Dr. Christian Rödl, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Rödl & Partner.

 

Zum Weltmarktführerindex

Die deutschen Weltmarktführer – ob börsennotiert oder nicht – werden seit Frühjahr 2018 halbjährlich anonym um ihre Einschätzungen zu aktuellen wirtschafts- und finanzpolitischen Themen gebeten.

 

Als Kriterien gelten: Der Stammsitz muss in Deutschland liegen, die Unternehmen müssen auf mindestens 3 von 6 Kontinenten tätig sein, der Jahresumsatz muss mindestens 50 Millionen Euro betragen, der Exportanteil/Auslandsumsatz muss mindestens 50 Prozent des Umsatzes ausmachen und das Unternehmen muss weltweit die Marktposition (im Umsatz) 1 oder 2 im relevanten Marktsegment inne haben. Die ermittelten Weltmarktführer müssen zudem objektiv und transparent überprüfbare Kriterien erfüllen. Rödl & Partner und die Universität St.Gallen fühlen sich diesen strengen Maßstäben verpflichtet.

  

Ziel des Rödl & Partner-Weltmarktführerindex ist es, den Puls der Weltmarktführer zu messen und dadurch frühzeitig auftretende Chancen und Gefahren für den „Motor der deutschen Wirtschaft“ zu erkennen.

  

Der Rödl & Partner-Weltmarktführerindex basiert auf dem Weltmarktführerindex für den DACH-Raum der Universität St.Gallen. Hauptinitiator dieses Indexes war die Würth Group.

  

Die wissenschaftliche Leitung des Projektes liegt bei Prof. Dr. Christoph Müller von der HBM Unternehmerschule, die Teil der Executive School of Management, Technology & Law der Universität St.Gallen ist.

 

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