Kuba: Tod von Fidel Castro und Auswirkungen für deutsche Unternehmer

​Fidel Castro, der ehemalige Präsident Kubas, ist am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren verstorben. Sein Tod hat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.
 
Im Land selbst wurde anlässlich seines Todes durch den Staatspräsidenten Raúl Castro eine neuntägige Staatstrauer ausgerufen. Die Kubaner haben in dieser Zeit Gelegenheit, sich von ihrem Revolutionsführer zu verabschieden. Auf den Straßen von Miami feierten hingegen viele Exilkubaner ausgelassen die „Befreiung” vom ungeliebten Diktator.
 
Wenig wahrscheinlich ist aber, dass Fidel Castros Tod unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik Kubas haben wird, da er sich bereits 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen hat. Seitdem ist sein Bruder Raúl Castro Staatsoberhaupt und hat mit einigen Reformen bereits versucht, das Land ein Stück weit zu öffnen. Zwar veröffentlichte Fidel Castro gelegentlich noch Artikel über die aktuellen Entwicklungen im Land, in denen er unter anderem auch die Reformen seines Bruders kritisierte. Hinweise darauf, dass er darüber hinaus im Hintergrund noch maßgeblichen Einfluss auf die Regierungspolitik Kubas ausgeübt hat, existieren jedoch nicht. Aus diesem Grund prophezeien einige Stimmen lediglich eine Beschleunigung des bereits in Gang gesetzten Reformprozesses.
 

zuletzt aktualisiert am 30.11.2016
     

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