Um die Website zu personalisieren und Ihnen den größten Mehrwert zu bieten, verwenden wir Cookies. Unter anderem dienen sie der Analyse des Nutzerverhaltens, um herauszufinden wie wir die Website für Sie verbessern können. Durch Nutzung der Website stimmen Sie ihrem Einsatz zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.



Änderung der Dienstreisevorschriften

PrintMailRate-it
Arbeitnehmer, die in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber stehen, können auf Grundlage eines Beschlusses des Arbeitgebers für einen bestimmten Zeitraum zur Erfüllung eines Dienstauftrags außerhalb des ständigen Arbeitsplatzes (Sitz einer Organisation oder einer gesonderten Strukturabteilung einer Organisation,  in der der Arbeitnehmer gemäß Arbeitsvertrag tätig ist) auf Dienstreise entsendet werden. Die Reise eines Arbeitnehmers, der sich im Auftrag des Arbeitgebers in eine feste Geschäftseinrichtung (eine Repräsentanz oder eine Filiale) der auf Dienstreise entsendenden Organisation außerhalb des ständigen Arbeitsplatzes begibt, gilt ebenfalls als eine Dienstreise (Erlass Nr. 749 der Regierung der Russischen Föderation vom 13.10.2008).

Durch Erlass Nr. 1595 der Regierung der Russischen Föderation vom 29.12.2014 wurden wesentliche Änderungen bezüglich der Dokumentierung von Dienstreisen  eingeführt. Seit Januar 2015 ist es nicht mehr erforderlich, schriftliche Berichte über die auf Dienstreise ausgeführten Arbeiten, die mit dem Leiter der Strukturabteilung des Arbeitgebers abgestimmt sind (Dienstreiseauftrag, vereinheitlichtes Formblatt Nr. T-10a) vorzulegen. Bei Entsendung des Arbeitnehmers auf Dienstreise innerhalb Russlands und in GUS-Staaten, mit denen die Russische Föderation entsprechende internationale Abkommen geschlossen hat, denen zufolge die staatlichen Behörden keine Vermerke bei der  Grenzüberquerung vornehmen, sind Dienstreisebestätigungen nicht mehr erforderlich.  Die Grenzüberquerung und die tatsächliche Dauer der Dienstreise des Arbeitnehmers werden anhand der Reisedokumente bestätigt.  

Zu erwähnen ist, dass dienstliche Fahrten von Arbeitnehmern, deren ständige Tätigkeit unterwegs erfolgt oder Außendienstcharakter hat (z.B. bei Handelsvertretern), nicht als Dienstreisen gelten (Regierungserlass Nr. 749 vom 13.10.2008).

 Aus dem Newsletter

Kontakt

Contact Person Picture

Alexey Sapozhnikov

Rechtsanwalt

Partner

+7 495 9335 120
+7 495 9335 121

Anfrage senden

 Wir beraten Sie gern!

Deutschland Weltweit Search Menu