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Der Notfallkoffer des Unternehmers – Tipps und Hinweise (Teil 3)

PrintMailRate-it

Von Melanie Erhard
 
Check-Up der Umsetzbarkeit

Hilfreich ist es, sich bei der Zusammenstellung der Unterlagen die Frage zu stellen, wie das Unternehmen wenige Wochen nach dem „Notfall” aufgestellt ist:
  • Wurde der Notfallkoffer überhaupt gefunden? Wenn ja, von der richtigen Person?
  • Wurden dem Vertreter darin alle relevanten Informationen zur Verfügung gestellt?
  • Wie ist die Führungsebene im Unternehmen besetzt?
  • Gibt es z.B. einen Firmenbeirat zum Schutz des Unternehmens und der Unternehmenswerte?
  • Wurden die Verhältnisse zu Gesellschaftern, Banken, Geldgebern und Behörden geklärt?
     

Und natürlich: Wie ist die Familie versorgt?

 

Tipp

Jeder Notfallkoffer ist individuell zu bestücken. Alles andere macht wenig Sinn. Nur ein auf das Unternehmen zugeschnittener, rechtzeitig gepackter und laufend aktualisierter „Koffer” ist geeignet, den Fortbestand des Unternehmens, den Unternehmer und seine Familie und sein Lebenswerk zu sichern. Der beispielhafte Inhalt eines solchen „Notfallkoffers” soll als Denkanstoß dienen. 
 
Um dem Notfall ins Auge sehen zu können, ist es für den verantwortungsvollen Unternehmer unabdingbar, beim „Kofferpacken” den Rat seiner rechtlichen und steuerlichen Berater einzuholen. Denn Probleme im Familien-, Gesellschafter- oder auch Mitarbeiterkreis müssen ex ante vermieden werden. Nicht zuletzt können Liquiditätsabflüsse durch erbrechtliche Verpflichtungen und unvorhergesehene Steuerbelastungen (z.B. mit Erbschaft- und Schenkungsteuer) oder die Zerstückelung des Unternehmens fatale Folgen haben. Es müssen deshalb Vorkehrungen getroffen werden: Der Unternehmensübergang muss von langer Hand aktiv geplant und von Experten begleitet werden.
 
 
zuletzt aktualisiert am 28.4.2014

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