Themenspecial: Organhaftung

Organhaftung

Risiken für Geschäftsführungs- und Kontrollorgane

Einer der Schlüssel zu einem florierenden Unternehmen ist des­sen Führung durch die jeweiligen Leitungs- und Kontroll­organe, namentlich die Ge­schäfts­füh­rung, den Vorstand und den Auf­sichtsrat. Neben dem Tagesgeschäft muss ein Geschäfts­führer stets die steuerlichen und insolvenzrechtlichen Vor­schrif­ten im Blick haben. Da die Geschäftsführung der direkte Kon­takt­punkt zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden, Lieferanten etc. ist, lauern hier mitunter die größten Haftungsgefahren.
 
Hinzu kommt, dass heutzutage kaum ein mittelständisches Unternehmen noch von einer Person alleine geleitet wird. Häufig gibt es verschiedene Geschäftsleiter mit unterschiedlichen Ressorts. Doch welche Pflichten obliegen allen oder nur einzelnen Geschäftsführern? Durch maßgeschneiderte Informations- und Überwachungsmechanismen kann ein Haftungsrisiko stark minimiert werden.      

Das scheint geboten, denn schlimmstenfalls bleibt einem Unternehmen keine andere Wahl als gerichtlich gegen ein (ehemaliges) Organ vorzugehen. Alternativ kommt in manchen Fällen ein Schiedsverfahren in Frage. Vor dem Hintergrund dieser finalen Eskalationsstufe kann heutzutage beinahe jedem Geschäftsführer der Abschluss einer D&O-Versicherung ans Herz gelegt werden, um eine berufliche Haftung nicht in den privaten Ruin münden zu lassen.
Arbeitswelt

Organhaftungsprozess: Geteilte Be­weis­last im Zeichen der Business Judgement Rule

Organhaftungsprozesse haben es in sich. Wenn eine Gesellschaft gegenüber ihrem Vertretungsorgan Scha­dens­ersatz geltend macht, ist eine konfrontative Prozess­führung vorprogrammiert. Mehr »
Geistiges Eigentum

Organhaftung für IP-Rechts­ver­let­zun­gen: Wann ein Geschäftsführer seinen „Kopf (mit-)hinhalten“ muss

Im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes war es lange Zeit Praxis, nicht nur die Gesellschaft, sondern auch den Geschäftsführer für Patent-, Marken- oder Wettbewerbsverletzungen mitabzumahnen. Mehr »
Arbeitswelt

Geschäftsführer und ihre Kollegen: Aktive Pflichten vs. blindes Vertrauen

Der Geschäftsführer einer GmbH hat nach §43 Abs. 1, Abs. 2 und § 35 Abs. 2 GmbHG in Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns anzuwenden. Wenn er diese Pflicht verletzt, haftet er der Gesellschaft solidarisch. Mehr »
Arbeitswelt

D&O-Versicherung: „Claims-made Prinzip” und weitere Risiken

Haftungsklagen gegen Manager nehmen in der Praxis zu. Die gesetzlichen Haftungsregelungen für Organ­mit­glieder von Kapitalgesellschaften sind scharf. Selbst für einfachstes Verschulden haftet das betroffene Organmitglied mit seinem Privatvermögen. Mehr »
Arbeitswelt

Schiedsverfahren: Durchsetzung von Organ­haftungs­an­sprü­chen

Gerichtsbarkeit oder Schiedsverfahren? Streit in­ner­halb des Unternehmens ist wie Streit innerhalb der Familie. Da kann es schnell heiß hergehen. Interne Streitigkeiten werden am besten ausgetragen ohne besondere Aufmerksamkeit zu erzeugen. Mehr »
Arbeitswelt

Die persönliche Haftung der Mitglieder von Auf­sichts­räten bei Pflicht­ver­letzungen

Der Aufsichtsrat als Organ einer Kapitalgesellschaft ist neben dem Vorstand Träger von Rechten und Pflich­ten. Daher stellt sich häufig die Frage der Rechts­fol­ge​​n bei Pflichtverletzungen der AR-Mitglieder. Mehr »
Arbeitswelt

Geschäftsführer im Haftungs­di­lem­ma: Organisation ist der beste Schutz!

Konzentration auf das operative Geschäft und die Buchhaltung wird die Steuern schon machen? Mitnichten eine charmante Lösung! Der steuerliche und insbesondere der steuerstrafrechtliche Gesetzgeber erweist sich gerade hier als kleinlich. Mehr »
Arbeitswelt

Geschäftsverteilungsplan: Augen auf bei der Ressortverteilung

Erreicht ein Unternehmen eine gewisse Größe, besteht die Geschäftsführung i.d.R. aus mehr als einer Person. Nicht jeder Geschäftsführer kümmert sich um sämt­liche Belange, sondern es erfolgt eine Aufteilung nach Ressorts – eine Geschäftsverteilung. Mehr »
Arbeitswelt

Zahlung nach Eintritt der Insolvenz­reife: Haftungsrisiken beachten

Der Geschäftsführer einer GmbH ist verpflichtet bei Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen. Kommt er dem nicht nach, so macht er sich gemäß § 64 GmbHG u.U. persönlich haftbar. Mehr »
Arbeitswelt

Konzerne mit Trennungsmatrixstruk­tu­ren: Haftungsrisiken für Organe

International tätige Konzerne bestehen i.d.R. aus einer Vielzahl von Gesellschaften, die ihren Sitz in den unterschiedlichsten Ländern der Welt haben. Es treffen diverse Rechtsordnungen und Gesellschaftsformen aufeinander. Mehr » ​​
​zuletzt aktualisiert am 14.12.2016

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