Unsere Kolumne in der Moskauer Deutschen Zeitung: Kurznachrichten zu Recht und Steuern in Russland

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Ausgabe Nr. 24 (535) Dezember 2020

 

 

Soziales Engagement bei Rödl & Partner in Russland 2020

Die Unterstützung von Einrichtungen, speziell für Kinder und Jugendliche, ist ein fester Bestandteil im Unternehmensleitbild von Rödl & Partner. Weltweit hilft seit 1994 die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe, um in Notsituationen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

 

Zu den Projekten in Russland gehören u. a. das Kinderheim „Sergijewo-Possadskij Detschkij Dom Slepogluchich“ in Sergijew Possad. Seit 1962 beherbergt das Heim permanent über 200 blinde und taube Menschen. Seit über 15 Jahren spendet Rödl & Partner für die Hörgeräte und das nötige Zubehör. Zusätzlich werden Computer sowie Zubehör vom Unternehmen repariert und dem Kinderheim übergeben.

 

Des Weiteren wird die Einrichtung „Zentrum der Rehabilitation des Kindes” in St. Petersburg unterstützt. Das Zentrum von Maria von Moltke begleitet seit 1998 Kinder mit schwerwiegenden Erkrankungen des Nerven­systems, chronischen Atemwegserkrankungen und anderen Krankheiten. Durch den Lockdown ging das Spendenaufkommen zurück. Die Stiftung befand sich in einer schwierigen Lage, konnte Gehälter der Mitarbeiter nicht bezahlen und stand kurz davor, das Zentrum zu schließen. Dr. Andreas Knaul, Managing Partner von Rödl & Partner, hat sich entschlossen, die Stiftung mit einer Großspende zu unterstützen, um die finanziellen Schwierigkeiten zu bewältigen. Weitere finanzielle Mittel, der Einsatz von PR-Maßnahmen und Pro Bono-Rechtsberatung der unentgeltlichen Weitergabe von beruflicher Expertise, sollen die langfristige Finanzierung gewährleisten.

  

Neue Regelungen bei der Telearbeit

Am 1. Januar 2021 tritt ein Gesetz über die Besonderheiten der Telearbeit (Kapitel 49.1 des Arbeitsgesetzbuches der Russischen Föderation) in Kraft. Nun wird zwischen drei Arten der Telearbeit unterschieden: auf permanen­ter Grundlage (klassische Variante), vorübergehend (Dauer von maximal sechs Monaten) und periodisch (abwechselnd Arbeit im Büro und zuhause). Die Versetzung in Telearbeit gilt nicht als Grundlage, die Vergütung bei gleichem Arbeitsaufwand zu kürzen. Auch die Grundlagen für die Entlassung wurden geklärt: die Unerreichbarkeit eines Arbeitnehmers für mehr als zwei Arbeitstage hintereinander; ein Rückgang der Arbeitsleistung aufgrund eines nicht mit dem Arbeitgeber abgestimmten Umzugs an einen anderen Ort.
    
Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung, Nr. 24 (535) Dezember 2020, S. 5

Kontakt

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Dr. Andreas Knaul, LL.M., d.i.a.p. (E.N.A.)

Rechtsanwalt

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