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Rückblick: Webinar-Reihe „New Normal”

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Vor Corona war die Welt noch in Ordnung? Leider nein – bereits  2019 kam der langjährige Aufwärts-Trend in einigen Branchen ins Stocken. Mit der Verbreitung der Impfung, dem Sinken des R-Werts und der 7-Tage-Inzidenz verknüpfen viele die Hoffnung auf ein „New Normal”. Dem ist sicherlich auch so, aber trotzdem ist nichts mehr wie es früher war. Die Verschuldung ist in vielen Unternehmen signifikant gestiegen (der Verschuldungsgrad ist heute eher 4 als 3), aktuell tilgungsfreie Hilfsprogramme müssen zurückgezahlt werden und das obwohl diverse Investitionen (z. B. go glokal) unumgänglich sein werden. Nur wer umdenkt, die veränderte Ausgangssituation ernst nimmt, wird bestmöglich in den „neuen Alltag” starten. Gleichzeitig wird das Management von Geschäftsfeldern zunehmend wichtiger und wer seiner Sorgfaltspflicht wirklich nachkommen möchte ohne persönlich zu haften, muss – trotz aller Volatilität – 24 Monate im Voraus planen. Das heißt: Nur wer alle Optionen kennt, kann die richtigen Entscheidungen treffen.

 

Deshalb diskutierte Lars Richter, Leiter Recovery Services, in unserer 6-teiligen Webinar-Reihe diese Themen:

 

Zum Auftakt sprachen wir mit Dr. Stefan Schmittmann, ehem. Chief Risk Officer und ehem. Aufsichts­rats­vorsitzender der Commerzbank AG, über die aktuellen Management-Herausforderungen. Wir erhielten einen Einblick in seinen breiten Erfahrungsschatz und seine Herangehensweise an vergangene Restruktu­rierungs­aufgaben, um daraus Ideen abzuleiten, wie wir die aktuellen Herausforderungen meistern können.

 

Mit Sylvia Fiebig, Partnerin bei White & Case, und Alexander Klemm, Spezialkreditmanagement LBBW, zogen wir ein Zwischenfazit über die Erfolge und Fehlschläge der StaRUG-Fälle, die es im ersten halben Jahr nach dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen gab.

 

Mit Prof. Dr. Georg Streit, Heuking Kühn Lüer Wojtek, stellten wir uns die Frage, warum die Sanierungs­moderation ein bisher selten genutztes Werkzeug ist und weshalb sie eine echte Alternative zum Quick-Check sein kann.

 

Markus Müller, Associate Partner M&A, und Tobias Neukirchner, Associate Partner Transaction & Valuation Services, stellten ihre Methoden vor, wie man nach Inkrafttreten des StaRUG bestmöglich den Unternehmens­wert ermittelt. Gibt den wahren Wert eines Unternehmens nur der Markt vor und ist deshalb ein Dual-Track-M&A-Prozess unausweichlich? Oder sollte man lieber auf die klassische Unternehmensbewertung setzen? Das Auditorium stimmte danach ab.

 

Mit Matthias Bühler, DEAS, und Joachim Erdle, LBBW, sprachen wir über die aktuellen Finanzierungs­herausforderungen Post-Covid und stabile Finanzierungsinstrumente, um die Risiken zu minimieren und gleichzeitig die sich ergebenden Chancen im Aufschwung nutzen zu können.

 

Die Klammer schloss die Diskussion mit Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des VDMA Deutschland, über ganzheitliche Lösungen für underperforming Geschäftsfelder anhand von Beispielen aus der Müllverbrennung, dem Recycling und der Chipherstellung wie eine Geschäftsmodelltransformation aussehen kann. Sie haben dabei natürlich die Veränderungen von Märkten und Politik im Blick gehabt und zeigten die Klaviatur der Instrumente auf der betriebswirtschaftlichen Seite auf.

 

Dass wir mit diesen Themen den Nerv der Zeit getroffen haben, zeigten uns die Teilnehmerzahlen, denn über die 6 Veranstaltungen hatten wir gut 1.000 Zuhörer, von denen viele bei mehreren Themen dabei waren. Wir bedanken uns für Ihr großes Interesse und das durchweg positives Feedback!

 

Das hätte Sie auch interessiert? Wir senden Ihnen gerne die Links zu den Videoaufzeichnungen. Wenden Sie sich dafür an:

 

Britta von Sachs

+49 89 928 780 324

britta.vonsachs@roedl.com

 

Kontakt

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Lars Richter

Diplom-Wirtschaftsinformatiker, MBA

Partner, Geschäftsführer | Recovery Services | Rödl Corporate Finance GmbH

+49 89 9287 802 35

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Britta von Sachs

Dipl.-Betriebswirtin (VWA)

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