Pflegebudgetmanager 2020 für Krankenhäuser

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Eines der aktuellen Topthemen im Bereich der Krankenhauswirtschaft ist das Pflegebudget 2020. Plankrankenhäuser stehen unter massivem Handlungsdruck den neuen Berechnungsgrundlagen personell und wirtschaftlich gerecht zu werden um auch zukünftig erfolgreich sein zu können. Der Pflegebudgetmanager ermöglicht bisher beispielloses Benchmarking im Krankenhaus-Bereich.
Mehr Informationen zum Produkt finden Sie in unserem Info-Flyer:

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 Hintergründe

​Ab dem Budgetjahr 2020 wird der Pflegekostenanteil für die unmittelbare Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen aus der DRG Fallpauschale ausgegliedert und unabhängig von der Fallpauschale vergütet. Grundsätzlich folgt die Bewertung des Pflegentgeltwertes einer ähnlichen Systematik. Es wird zukünftig einen Pflegentgeltkatalog geben, welcher pro stationäre Fallpauschale eine Bewertungsrelation nur für die Pflege ausweist. Diese Pflegebewertungsrelation wird, um das gültige Pflegebudget der DRG, zu berechnen mit der Anzahl der Belegungstage multipliziert.

 

Grundsätzlich gilt jedoch, wie bereits bei dem stationären Leistungsbudget, dass zuerst eine Verhandlung notwendig ist, bevor sachgerecht vergütet werden kann. Um den Zeitraum, bis zu einer erfolgreichen Pflegebudgetverhandlung, zu überbrücken, wird die Pflege pro Behandlungstag mit einem gesetzlich geregelten Pauschalbetrag vergütet.

 

Alle Fragen die sich jetzt zur Vorbereitung auf die kommenden Pflegebudgetverhandlungen stellen müssen finden Sie in unserem kostenlosen Whitepaper!

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 Ein Beispiel aus dem Pflegebudget von Krankenhäusern

​Das folgende Beispiel erläutert vereinfacht die Ausgliederung der Pflegeanteile aus den DRG, um die wirtschaftlichen Auswirkungen bewerten zu können:

 

Patient Max Mustermann unterzieht sich einer stationären Behandlung im Muster Krankenhaus und bleibt aufgrund seiner Schmerzen im Unterbauch und der vorherrschenden Co-Morbiditäten fünf Tage in stationärer Behandlung. Nach der DRG Systematik des Kataloges 2019 wird diese Leistung fiktiv mit der DRG 1234, welcher eine Bewertungsrelation von 1,000 hinterlegt ist, vergütet. Unter der zur Hilfenahme eines fiktiven Landesbasisfallwerts in Höhe von 3.500€ entspräche die Behandlung in diesem Beispiel einem stationären Erlös von 3.500€. Bei einem durchschnittlichen Pflegekostenanteil von ca. 20% entspräche es einem Erlös zur Refinanzierung der Pflegekosten von 700€.

 
Nach dem neuen Fallpauschalen Katalog werden die DRG um diesen Pflegeanteil gemindert, damit der Pflegeanteil über eine tagesbezogene separierte Bewertungsrelation und eine Tagespauschale, welche mit den Kostenträgern verhandelt werden muss, zukünftig vergütet wird.

 

In Bezug auf die Ausgliederung der Personalkosten aus der DRG Fallpauschale, ist die derzeitige Situation von Kliniken, für den weiteren Verlauf relevant. Die aktuelle Differenz zwischen der Personalausstattung  und dem durch die InEK  kalkulierten Pauschalbetrag, wird sich in Zukunft angleichen.

 

Sie haben eine Frage zum Thema oder möchten mehr Informationen? Dann nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf!

 

 DRG Analyse und Referenzvergleich zur wirtschaftlichen Optimierung Ihres Krankenhauses

​Auf Datengrundlage des §21 KHEntgG bieten wir Ihnen einen Referenzvergleich an. Für die Referenz wird ein virtuelles Klinikum mit einem identischen medizinischen Leistungsspektrum und einer identischen Fallstruktur sowie Fachabteilungsstruktur zusammengestellt und auf der tiefsten Gliederungsebene der ICD bzw. OPS verglichen. Hierdurch wird ein besonders hohes Maß an Vergleichbarkeit zwischen Ihrem Krankenhaus und dem virtuellen Klinikum gewährleistet.

Der Abgleich mit der speziellen Referenz lässt die Ableitung von Handlungsempfehlungen auf Diagnose- und Prozessebene zu.

 

Unterstützt wird dieser Prozess von unseren Tools:

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