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Public versus Private Cloud – Ein Blick hinter die Kulissen unterschiedlicher IT-Konzepte

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veröffentlicht am 1. Juni 2021 / Lesedauer ca. 3 Minuten
 

Wer aktuell über die Nutzung von IT-Ressourcen außerhalb der eigenen Server-Welten nachdenkt, beschäftigt sich zwangsläufig mit dem Begriff Cloud und setzt sich mit den unterschiedlichen Konzepten auseinander. Gerade in international tätigen Unter­nehmen spielt die Cloud-Nutzung eine immer größer werdende Rolle.
 
Wo aber liegen eigentlich die Unterschiede zwischen einer Public und einer Private Cloud? Und welches Modell ist für mein Unternehmen besser geeignet?

  

  

Transparente Kosten, Skalierbarkeit sowie das Auslagern von IT- und Security-Aufgaben sind nur einige Gründe, warum Unternehmen ihre IT-Systeme mehr und mehr in einer Cloud betreiben. Abhängig von den IT-Anforderungen des Unternehmens kommen verschiedene Betriebsmodelle in Frage. Hochstandardisierte Software-Lösungen in Public Clouds konkurrieren dabei mit individuellen standardisierten Private Cloud-Lösungen. Doch auch die Kombination beider Betriebsmodelle – eine hybride Cloud – ist möglich. Kernaspekte des Systembetriebs, wie Sicherheit, Verfügbarkeit und Flexibilität, werden von allen Betriebsmodellen gleichermaßen geboten. Wie kann man also für das eigene Unternehmen die richtige Wahl bei der Ausrichtung der IT-Infrastruktur treffen? Bedeutet ein Internationaler Geschäftsbereich auch gleichzeitig das Auslagern in die internationale Public Cloud? Im Nachfolgenden sollen Vor- und Nachteile der einzelnen Betriebsmodelle aufgezeigt werden und somit eine Entscheidungshilfe für strategische Cloud-Entscheidungen geboten werden.
 

Public oder Private Cloud

Die Wahl des passenden Cloud-Modells sollte idealerweise an vorher definierten Anforderungen und Kriterien ausgerichtet sein.
 
Public Cloud-Lösungen setzen im Schwerpunkt auf bereits vorinvestierte und vorgefertigte Infrastrukturen in großen und übergreifend genutzten Rechenzentren, die dem Kunden sehr flexibel und auch zuverlässig zur Verfügung gestellt werden. Der große Vorteil liegt in der einfachen sowie leichten Bereitstellung und Implementierung von IT-Leistungen. Self-Service-Portale ermöglichen den vergleichsweise einfachen Einstieg in die Public Cloud-Welt; die Einstiegshürde ist entsprechend niedrig. Dem gegenüber steht die teilweise eingeschränkte Anpassungsmöglichkeit der dortigen Infrastrukturen. Die Services sind hochstandardisiert und nicht bzw. nur geringfügig an die unternehmenseigenen Anforderungen anpassbar. Dadurch bietet der Public Cloud-Provider aber hohe Security-Standards und setzt sie erfahrungsgemäß weitgehend stringent um. Auf der anderen Seite hat der Kunde keinen Zugriff auf die physischen Server; man bewegt sich nur auf einer virtuellen Ebene, die sich mehrere Kunden teilen.
 
Die Private Cloud lässt mehr Eingriff durch den Nutzer zu: Kunden haben ebenfalls ein hohes Maß an Kontrolle und Sicherheit, jedoch bieten sie im Gegensatz zu den Public Clouds Zugriffe auf Zwischenschichten der physischen und virtuellen Infrastruktur und somit mehr Individualität.
 
Die wahren Vorteile der Private Cloud liegen in der Anpassungsfähigkeit. Die jeweilige Organisation kann ihre Cloud-Umgebung individuell konfigurieren, um bestimmte Geschäftsanforderungen erfüllen zu können. Rechner-, Speicher- und Netzwerkkapazitäten werden den Kundenbedürfnissen angepasst und sind nicht den Einschränkungen der Public Cloud unterworfen. Gleichzeitig bietet die Private Cloud eine gesonderte Kontrolle und Sicherheit, da diese Form des Cloud Computings nicht mit anderen Usern geteilt wird. Private Clouds werden daher häufig von mittelgroßen bis großen Organisationen mit geschäftskritischen Prozessen genutzt, denen ohne die Anpassungsfähigkeit und Schnittstellenflexibilität kein Nutzen entstünde.
 

Fazit

Public vs. Private Cloud – eine Gegenüberstellung, die durchaus Sinn ergibt. Entscheiden sich Unternehmen für die Cloud, sollten sie selbstverständlich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Cloud-Modelle mit einbe­ziehen. Aber auch die notwendigen Anforderungen an die unternehmenseigenen IT-Leistungen sollten in die Entscheidung mit einbezogen werden. Gerade mit Blick auf die angebotenen Service Level weichen die beiden Modelle stark voneinander ab. SLA (Service Level Agreement) der Public Cloud ist nicht gleich SLA der Private Cloud. Gleiches zeigt sich auch bei den Leistungsumfängen der angebotenen Services, die einen 1:1-Vergleich schwierig machen. Am Ende ist aber ein Punkt für alle Unternehmen entscheidend: die IT-Sicherheit. Und sie wird in allen Cloud-Modellen beachtet.

 Bitte beachten Sie

​Definieren Sie Ihre geschäftlichen Anforderung an Cloud und suchen Sie die passende Lösung danach aus. Das meiste Potenzial bietet erfahrungsgemäß ein hybrider Ansatz, der Public Cloud und Private Cloud vereint und zudem auch die Weiternutzung der kundeneigenen Server berücksichtigt.

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