Themenspecial: Internationale Steuergestaltung

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Doppelbesteuerung vermeiden!

Weltweit tätige Unternehmen unterliegen in allen Ländern unterschiedlichen Steuersystemen. Sie benötigen eine stimmige Strategie, um überhöhte Steuerbelastungen und v.a. doppelte Besteuerung im grenzüber­schrei­tenden Geschäft zu vermeiden. Gleichzeitig gilt es, sich im Rahmen einer weltweiten Tax Compliance auf die häufigen Außenprüfungen durch die lokalen Finanzbehörden sowie das vermehrt eingesetzte Instrument von Joint Audits (gemeinsamer grenzüberschreitender Betriebsprüfungen mehrere Finanzver­waltungen) einzu­stellen.

Die internationale Steuergestaltung steht vor immensen Herausforderungen. Im Zuge des BEPS-Projektes der OECD kommen ganz neue Instrumente der internationalen Steuerpolitik auf die Unternehmen zu, wie MLI oder DAC 6, deren Auswirkungen auf das jeweilige Geschäftsmodell analysiert, in die Tax Compliance der Unterneh­men einbezogen und in die strategische Steuerplanung integriert werden müssen. Innovationen mit disruptiver Wirkung zeichnen sich am Horizont ab: Unter den Stichworten Pillar I und II wird eine Neuverteilung des inter­nationalen Steuer­substrats verstärkt nach Marktkriterien sowie die Idee einer internationalen Mindestbesteue­rung auf Eben der OECD diskutiert. Sie werden zu vollständig neuen Denkansätzen und Modellen in der inter­nationalen Steuergestaltung führen. Sollten die Initiativen scheitern, ist ein Wettrennen der Staaten zur Einführung nationaler Digitalsteuern zu erwarten, um das eigene Steueraufkommen in einer durchdigital­isier­ten Ökonomie zu sichern. Das ginge zu Lasten der international tätigen Unternehmen, die sich einer Vielzahl von Zugriffen auf dasselbe Steuersubstrat gegenüber sähen.

Unser Themenspecial zeigt auf, wie die Klippen des internationalen Steuerrechts erfolgreich umschifft und die sich bietenden Chancen erfolgreich genutzt werden können.

Wegzug aus Deutschland Die sog. Wegzugsbesteuerung: Aktuelle Rechtslage und voraussichtliche Änderungen

Nicht nur Vermögenswerte, sondern auch die Steuerpflichtigen sind in der globalisierten Welt mobiler denn je. Deswegen kommt der sog. Wegzugsbesteuerung für viele Privatpersonen, die mind. zehn Jahre in Deutschland der unbeschränkten Steuerpflicht unterlegen haben, eine besondere Bedeutung zu. Mehr »

Internationales Steuerrecht: Komplexere Normen, begierigere Fisci, här­te­rer Wettbewerb

Das internationale Steuerrecht befindet sich im Umbruch. Nationale Gesetzgeber, EU und OECD verfassen immer komplexere Normen, die kaum noch zu handhaben sind. Prof. Dr. Florian Haase geht im Interview auf die Entwicklungen ein. Mehr »

Gewinnermittlung bei Betriebsstätten ohne Personal: Offene Fragen bei der An­wendung des AOA

Nach den neueren, von vielen Staaten inzwischen angewandten Regeln der OECD zur Gewinn­ermittlung bei Betriebsstätten wird maßgeblich auf die sog. „Personal­funktionen der Betriebsstätte” abgestellt. Wie aber ist zu verfahren, wenn die Betriebs­stätte über kein oder kein nennenswertes Personal verfügt? Mehr »

Betriebsstätte versus Tochtergesellschaft

Global tätige Unternehmen können für ihre Tätigkeit im Ausland eine Betriebsstätte oder Tochter­gesell­schaft gründen. Die Entschei­dung über die optimale Organisations­­struktur hat erhebliche steuer­liche Konsequenzen. Für die Direktinvestition stellt sich die Möglichkeit der Begründung einer Betriebsstätte oder einer Tochterge­sellschaft. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Rechtsprechungsänderung zur sog. Sperrwirkung des Art. 9. Abs. 1 OECD-MA: Auswirkungen auf die konzerninterne Finanzierung

Konzerninterner Waren- und Leistungs­austausch, der über Ländergrenzen hinweg erfolgt, führt immer wieder auch dazu, dass mehrere Finanzverwaltungen um das Besteuerungssubstrat konkurrieren. Gegenstand einer Vielzahl von finanzgericht­lichen Entscheidungen ist die fremdübliche Ausgestaltung von grenzüberschrei­tenden Konzerndarlehen. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Einlagenrückgewähr durch eine Drittstaatengesellschaft

Die neuere Rechtsprechung des BFH zur inländischen Besteuerung bei Ausschüttungen von Drittstaaten­ge­sellschaften. Der BFH erweitert den Anwendungsbereich der Verwendungsreihenfolge des steuerlichen Einlage­kontos i.S. des § 27 KStG auch auf Ausschüttungen von Drittstaatengesell­schaften. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Joint Audit: Internationalisierung der Betriebsprüfung

Nicht zuletzt seit Veröffentlichung des BEPS-Ak­tions­plans durch die OECD schreiten die Internat­ional­isierung des Steuerrechts und die Zusammen­arbeit der nationalen Finanzbehörden über Länder­grenzen hinweg weiter voran. Besonders deutlich wird das im Bereich Verrechnungspreise. Mehr »

Internationale SteuergestaltungEU-Beihilferecht: Aktuelle EUG(H)-Rechtsprechung bei direkten Steuern

Unternehmen begrüßen i.d.R. staatliche Beihilfen und es sollte davon auszugehen sein, dass sich das dadurch begünstigte Unternehmen darauf bezogen in Rechts­sicherheit wiegen kann. In den letzten Jahren stehen aber steuerbegünstigende nationale Regelungen auf Seiten der Europäischen Kommission und der Unions­gerichte vermehrt auf dem Prüfstand. Mehr »

Internationale SteuergestaltungDas Multilaterale Instrument als mögliche wirksame Waffe gegen künftige Steuer­tricks

Das Multilaterale Instrument soll langwierige Verhand­lungen zahlreicher einzelner Doppelbesteuerungs­abkommen durch ein eigenständiges Rege­lungswerk ersetzen. Gerade die Eigenständigkeit macht die Anwendung auf grenzüberschreitende Fälle in der Zukunft aber wohl nicht einfacher. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Dac 6 und Digitalisierung: Der Ansatz von Rödl & Partner

Für die steuerrechtliche Compliance stellt der 25. Juni 2018 einen Wendepunkt dar. Grenzüberschreitende Steuergestaltungen, die ab dem Tag umgesetzt worden sind, müssen nämlich unter bestimmten Bedingungen den Finanzbehörden bis zum 31. August 2020 gemeldet werden. Für Gestaltungen ab dem 1. Juli 2020 bleiben sogar nur 30 Tage Zeit für eine Meldung. Mehr »

Internationale SteuergestaltungEU-Streitbeilegung: Neue Wege in Doppelbesteuerungskonflikten

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sollten den Steuerpflichtigen vor einer mehrfachen Steuerbelastung grenzüberschreitender Aktivitäten schützen. Streiten sich jedoch die beteiligten Staaten um das Besteuerungs­recht, weil sie Regelungen des DBA unterschiedlich auslegen oder nicht anwenden, bleibt dem Steuerpflich­tigen oftmals nur der mühsame in ein Verständigungsverfahren. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Digitalsteuern in Europa: Internationale Herausforderungen und Regelungen

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaftstätigkeit nehmen stetig zu. Heutzutage entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre Aktivitäten auf die Bedürfnisse der Verbraucher abzustimmen und ihre Angebote bzw. Arbeitsweise zu digitalisieren. Mehr »

Internationale Steuergestaltung Die Revolution der internationalen Besteuerung

Die OECD erörtert gegenwärtig mit Hochdruck die Neuordnung der Regeln für die internationale Besteuerung von Unternehmen. Auch das deutsche Bundesfinanzministerium arbeitet dabei federführend mit. Bis Ende 2020 soll das neue Regelungswerk verabschiedet sein. Mehr »

 zuletzt aktualisiert am 12. August 2020

 Thomas Giuliani, Prof. Dr. Florian Haase und Timotheus Tangermann referieren:

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