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Lean Management: Wegweiser für ein schlankes Unternehmen

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​​zuletzt aktualisiert am 23. August 2017

 
In den Krisen der letzten Jahre konnten sich gerade die Unternehmen behaupten, die die Grund­sätze des Lean Managements aktiv anwenden und als wichtige Stütze für profitables Wachstum verstehen. Strukturierte Prozesse und verschwendungsfreies Arbeiten sind dabei die Kernelemente, um das Unternehmen effizient zu gestalten.

Lean Management: Wegweiser für ein schlankes Unternehmen
 
Die Strategie des Lean Management wurde maßgeblich durch die Automobilindustrie und hier insbesondere Toyota geprägt. Heute ist die Anwendung der Lean-Prinzipien aber nicht mehr auf produzierende Bereiche oder Branchen beschränkt. Gerade im Zusammenspiel von optimierter Administration und schlanker Produ­ktion entfaltet das Lean Management seine gesamte Kraft.

 
Die 6 Grundprinzipien für ein schlankes Unternehmen:
1.
Wertströme verstehen: Entlang der Wertschöpfungskette ist es wichtig, jeden einzelnen Tätig­keits­schritt aufzunehmen, zu verstehen sowie vorhandene Schwachstellen zu identifizieren und zu quantifizieren. Denn nur wenn die Größe des Problems bekannt ist, kann auch der Effekt von Verbesserungen gemessen werden.
2.
Wertschöpfung und Verschwendung: Jeder einzelne Arbeitsschritt sollte hinterfragt werden: Ist er aus Kundensicht notwendig? Steigert er den Wert des Produktes oder der Dienstleistung? Ist der Kunde bereit, dafür zu bezahlen? Die Lean Philosophie identifiziert verschiedene Aspekte, die für den Kunden keinen Mehrwert liefern, z.B. hohe Bestände, Transport und Materialbewegung oder fehler­hafte Teile und Produkte. Alles, was überflüssig ist und keinen Nutzen für den Kunden entfaltet, sollte identifiziert und reduziert werden.
3.
Fließprinzip: Als Fließprinzip wird eine Produktion mit möglichst kleinen Fertigungslosen bezeichnet, bei der die Reduktion von Puffern und Zwischenbeständen angestrebt wird. Durch dieses Prinzip kann nicht nur gebundenes Kapital freigesetzt, sondern auch die Durchlaufzeit reduziert werden.
4.
Pull-Steuerung: Ausgangspunkt für einen Produktionsauftrag darf einzig und allein ein konkreter Kundenauftrag sein. Das gilt für die gesamte Produktion – es darf nur das Teil bearbeitet und weitergereicht werden, das auch von der nachfolgenden Station angenommen und weiterbearbeitet werden kann. Die Pull-Steuerung ermöglicht es, einen hohen Lieferbereitschaftsgrad bei geringen Beständen und kurzen Durchlaufzeiten zu realisieren.
5.
Null-Fehler-Anspruch: Fehlerfreiheit ist wohl das am schwierigsten zu erreichende Ziel. Dennoch muss sie der Anspruch der kontinuierlichen Verbesserung am eigenen Arbeitsplatz und für die gesamte Wertschöpfungskette sein. Ziel des Prinzips ist es, das aufwendige und kostenintensive Korrigieren von Fehlern soweit wie möglich zu vermeiden.
6. Standardisierung und Flexibilisierung: Standardisierte Abläufe und Arbeitsplätze ermöglichen es, Verbesserungen langfristig zu stabilisieren und Unregelmäßigkeiten oder Schwankungen schnell zu erkennen. Mit der nötigen Flexibilität im Ressourceneinsatz kann auf solche Schwankungen ange­messen reagiert werden. Kapazitätsspitzen lassen sich dadurch abfangen.
 
Zusammengefasst bedeutet die Umsetzung von Lean Management ein kontinuierliches Verbessern der betrieblichen Abläufe und somit eine Sicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolgs. Konsequent vorangetrieben unterstützt diese Philosophie dabei, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu steigern.

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Jens Hinkelmann

Leiter Geschäftsfeld Unternehmens- und IT-Beratung

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