Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe: Förderung von Mukoviszidose-Patienten in Tschechien

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​veröffentlicht am 13. Januar 2020 | Lesedauer ca. 2 Minuten

 

Der tschechische Verband für Mukoviszidose-Patienten wurde 1992 von Eltern gegründet, deren Kinder an der genetisch bedingten Stoffwechselerkrankung leiden.  Ihr Ziel war es, sich zusammenzuschließen und Erfahrungen auszutauschen. Der Verband bietet den Betroffenen sowie ihren Familien soziale Beratung bzw. finanzielle und materielle Unterstützung an und organisiert Veranstaltungen für die Öffent­lich­keit. Im November 2019 engagierte sich die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe gemeinsam mit den Kollegen von Rödl & Partner Prag für die Einrichtung.

 Impressionen

Mukoviszidose: Krankheitsbild und Therapie

Mukoviszidose (auch „zystische Fibrose“ genannt) ist eine vererbbare Krankheit, die lebenswichtige Funktionen wie die Atmung und Verdauung beeinträchtigt. Die Lunge der Patienten, die an Mukoviszidose leiden, produziert einen zähen bzw. dicken Schleim, der die Ansiedlung von spezifischen Bakterien begünstigt. Die Betroffenen haben Probleme mit der Atmung und sind auf Antibiotika angewiesen, gegen die die Bakterien allerdings oft bereits resistent sind. Auch die Bauchspeicheldrüse ist betroffen: Die Patienten haben eine gestörte Verdauung, sie müssen spezielle Nahrung sowie Vitamine und Enzyme in Kapseln zu sich nehmen. Die Krankheit manifestiert sich i.d.R. in den ersten Lebensmonaten bzw. -jahren und gilt bisher leider als unheilbar.

 

Durch eine intensive Therapie kann die Lebensqualität der Patienten verbessert werden – jedoch ist sie sehr aufwendig. Sie umfasst tägliche Inhalationen, eine Atemphysiotherapie sowie das Einnehmen zahlreicher Medikamente. Als letzte Möglichkeit kommt eine Lungentransplantation in Betracht. Dank der Therapie-Fortschritte steigt die Lebenserwartung der Patienten mit Mukoviszidose kontinuierlich an. In der Tschechischen Republik sind etwa 500 Kinder von der Krankheit betroffen.

 

Spende von Atemgeräten

Die Kolleginnen und Kollegen in Tschechien haben den Verband bereits in der Vergangenheit unterstützt und wissen, wie schwer es ist, mit Mukoviszidose zu leben. Aus diesem Grund hat sich die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe entschieden, die Kinder ebenfalls zu unterstützen und 22 Atem-/Inhaliergeräte vom Typ „InSpire Go“ von Philips zu spenden.

 
Inspiriert durch die großzügige Spende der Stiftung hat sich die Niederlassung von Rödl & Partner in Prag entschlossen, die Spendensumme zu verdoppeln und für die betroffenen Kinder zusätzlich ein spezielles Gerät namens „Simeox“ anzuschaffen. Die Simeox-Therapie ermöglicht Patienten mit chronischen Lungenerkran­kungen (wie Mukoviszidose) effektives und komfortables Mobilisieren von Bronchialsekret für befreiteres Atmen. Wir freuen uns, dass wir auf diesem Weg den Alltag der Kindern ein Stück weit erleichtern konnten. 

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